HandwerksprÀsident sieht grundsÀtzliche Differenzen mit Scholz
13.04.2024 - 01:00:00"Auf beiden Seiten hat man erkannt, dass sich die SpitzenverbĂ€nde und der Kanzler mehr austauschen mĂŒssen, um eine gemeinsame Sicht und MaĂnahmen zu erarbeiten. Wir werden uns also hĂ€ufiger treffen mĂŒssen", so der HandwerksprĂ€sident. Die MitgliedsverbĂ€nde des Handwerksverbands erwarteten, "dass der Kanzler und die Regierung endlich die Wirtschaftspolitik in den Mittelpunkt stellen". "Bisher ist das nicht so", stellte Dittrich fest. "Wir weisen seit Jahren auf die Defizite und MissstĂ€nde hin, nicht erst seit zwei Jahren. Viele davon können nur durch grundlegende strukturelle Reformen behoben werden. Seit 2014 haben wir zu wenige Investitionen, wir haben seit 2019 kein Wachstum mehr. Man kann auf den Ukraine-Krieg verweisen, aber andere LĂ€nder stehen trotzdem derzeit besser da als wir", sagte er der NOZ. "Es muss wieder Zuversicht erzeugt werden", forderte Dittrich. Weil diese Zuversicht derzeit fehle, gebe es eine InvestitionszurĂŒckhaltung in allen Bereichen - vom Wohnungsbau bis hin zu Firmeninvestitionen, bei NeugrĂŒndungen und Ăbergaben. "Alle warten lieber ab. Ăberall stockt es", stellte Dittrich fest.


