HandwerksprÀsident warnt vor steigenden SozialbeitrÀgen
03.08.2024 - 02:00:00"AuĂerdem ist zu befĂŒrchten, dass in die Schwarzarbeit ausgewichen wird und diese zunimmt", so der ZDH-Chef. "Unsere Sozialversicherungssysteme sind aus der Balance gekommen. Ich will nicht als Ăberbringer von Hiobsbotschaften auftreten. Aber ĂŒber diese Megaherausforderung wird viel zu wenig gesprochen. Der starke Anstieg der SozialbeitrĂ€ge ist eines der zentralen Zukunftsprobleme", so Dittrich. "Dass die Finanzierung der Sozialsysteme dringend neu aufgestellt werden muss, halte ich fĂŒr mehr als geboten. Eine vorrangig an die Löhne gekoppelte Beitragsfinanzierung wird jedenfalls fĂŒr die Zukunft nicht der Weg sein. Eine Idee könnte sein, die Eigenvorsorge stĂ€rker zu berĂŒcksichtigen, um das System zu entlasten", erklĂ€rte er. Das Rentenpaket werde die Kosten weiter steigern. Beim Rentenpaket werde es darum gehen, die Folgen fĂŒr Betriebe und ArbeitsplĂ€tze abzumildern. "Diese weiter steigenden Belastungen aus dem Rentenpaket und deren Folgen fĂŒr BeschĂ€ftigte wie Arbeitgeber werden ganz sicher noch Diskussionsstoff zwischen den SpitzenverbĂ€nden der deutschen Wirtschaft und der Bundesregierung sein. Es geht darum abzuwĂ€gen, was ist nötig und möglich", sagte Dittrich. Bei der Rente mĂŒssten "stĂ€rker die einzelnen Erwerbsbiografien und die EinzahlungszeitrĂ€ume" betrachtet werden. "Es macht doch einen Unterschied, ob man seit seinem sechzehnten Lebensjahr arbeitet und BeitrĂ€ge zahlt oder erst sehr viel spĂ€ter damit beginnt. Aus Sicht der Handwerksarbeitgeber sollten sicherlich auch noch einmal Ăberlegungen dazu angestellt werden, wie die steigende Lebenserwartung im Rentensystem berĂŒcksichtigt wird. Es muss darum gehen: Was ist bezahlbar fĂŒr die kommenden Generationen?", fragte Dittrich.


