Hilfsorganisation, Soziales

Help zur Sudan-Geberkonferenz: GrĂ¶ĂŸte humanitĂ€re Krise der Welt weitet sich aus

13.04.2026 - 08:55:00 | presseportal.de

Bonn - AnlĂ€sslich des dritten Jahrestags des Kriegs im Sudan findet am Mittwoch, 15. April, die dritte Sudan-Geberkonferenz in Berlin statt. "Die Lage im Sudan ist katastrophal, rund 34 Millionen Menschen, mehr als die HĂ€lfte der Bevölkerung, benötigen humanitĂ€re Hilfe. Zudem hat sich die Krise lĂ€ngst auf die NachbarlĂ€nder ausgeweitet", berichtet Dr. Thorsten Klose-Zuber, GeneralsekretĂ€r der internationalen Hilfsorganisation Help - Hilfe zur Selbsthilfe, der an der Konferenz teilnimmt. "Help ist seit vielen Jahren in den NachbarlĂ€ndern Tschad und SĂŒdsudan aktiv und leistet Nothilfe fĂŒr sudanesische GeflĂŒchtete. Um eine weitere Eskalation der humanitĂ€ren Lage zu verhindern, braucht es dringend mehr finanzielle UnterstĂŒtzung von der internationalen Gebergemeinschaft."

Help zur Sudan-Geberkonferenz: "GrĂ¶ĂŸte humanitĂ€re Krise der Welt weitet sich aus" - Foto: presseportal.de

Allein das Nachbarland Tschad - selbst eines der Ă€rmsten LĂ€nder der Welt - hat binnen zwei Jahren ĂŒber eine Million GeflĂŒchtete aus dem Sudan aufgenommen. "Im VerhĂ€ltnis zur Bevölkerung wĂ€re das so, als wĂŒrde Deutschland sechs Millionen FlĂŒchtlinge aufnehmen", sagt Klose-Zuber. Ähnlich ist die Lage im SĂŒdsudan, wo rund 600.000 Menschen aus dem Sudan Zuflucht gefunden haben. "In beiden LĂ€ndern arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Nahrungsmittel-, Trinkwasser- und SanitĂ€rversorgung von geflĂŒchteten Familien und ihren Auffanggemeinden zu verbessern. Im SĂŒdsudan versuchen wir zudem, geflĂŒchteten Kindern einen Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Doch die Bedarfe sind immens."

Deutschland ist eines der grĂ¶ĂŸten GeberlĂ€nder fĂŒr humanitĂ€re Hilfe im Sudan. Im vergangenen Jahr stellte die Bundesregierung 157 Millionen Euro hierfĂŒr bereit. Doch der Krieg dauert an und die grĂ¶ĂŸte humanitĂ€re Katastrophe der Welt weitet sich aus. "Wir erhoffen uns daher von der Konferenz, dass die Bundesregierung 2026 mindestens ebenso viele Mittel fĂŒr die humanitĂ€re Hilfe im Sudan und den NachbarlĂ€ndern bereitstellt wie im Vorjahr", sagt Klose-Zuber. "AnlĂ€sslich der weltweit immensen MittelkĂŒrzungen fĂŒr humanitĂ€re Hilfe - auch durch Deutschland - ist diese UnterstĂŒtzung wichtiger denn je."

Herr Klose-Zuber steht im Rahmen sowie nach der Konferenz fĂŒr Interviews zur VerfĂŒgung. FĂŒr weitere Informationen oder Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an presse(at)help-ev.de oder telefonisch an +49 (0)173 2790 438 / +49 (0)173 7107454.

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