VERMISCHTES: Konferenz gegen internationale DrogenkriminalitÀt in Hamburg
07.05.2024 - 12:30:36"Ich freue mich, dass ich heute meine Kolleginnen und Kollegen zu Gast habe, die vor ein paar Jahren eine Koalition gegen organisierte KriminalitĂ€t im Rauschgiftbereich gegrĂŒndet haben", sagte die SPD-Politikerin zum Auftakt des Treffens im Maritimen Museum. Deutschland sei diesem BĂŒndnis vor zwei Jahren beigetreten, um die in den Niederlanden und Belgien bereits zu beobachtende Gewaltspirale im Zusammenhang mit der organisierten DrogenkriminalitĂ€t nicht nach Deutschland kommen zu lassen.
Die Konferenz in Hamburg ist das dritte Treffen der Koalition europĂ€ischer Staaten gegen schwere und organisierte KriminalitĂ€t. Auf dem Programm der Konferenz mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Niederlanden, Belgien, Spanien, Italien, Frankreich sowie der EuropĂ€ischen Union und sĂŒdamerikanischer Staaten stehen unter anderem ein Treffen mit EinsatzkrĂ€ften der Polizei und eine Fahrt zu einem Containerterminal. "Das ist eine gute Kombination, weil wir verhindern mĂŒssen, dass diese Drogen die HĂ€fen in SĂŒdamerika verlassen und hierherkommen", sagte Faeser.
2023 hatten Zollfahnder in Rotterdam und Antwerpen fast 180 Tonnen Kokain beschlagnahmt. In Hamburg waren es im vergangenen Jahr 33,9 Tonnen - nach 9,5 Tonnen im Jahr 2019, wie aus einer Senatsantwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der CDU-BĂŒrgerschaftsfraktion hervorgeht. Der Hamburger Hafen ist der drittgröĂte Seehafen Europas nach Rotterdam (Niederlande) und Antwerpen (Belgien).
"Wir wissen, dass wir es mit einer hochprofessionellen, international global vernetzten, sehr gefÀhrlichen Struktur der organisierten KriminalitÀt zu tun haben", sagte Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD). Deshalb sei eine noch schlagkrÀftigere internationale Sicherheitsallianz nötig. "Daran arbeiten wir seit vielen Monaten."

