Fortschritte im Kampf gegen Feuersbrunst in Griechenland
13.08.2024 - 06:13:44Inzwischen gebe es keine zusammenhĂ€ngende Flammenwand mehr, sondern vielmehr eine Reihe kleinerer aktiver Brandherde, wurde ein Feuerwehrsprecher in der Nacht von der griechischen Nachrichtenagentur ANA zitiert. Der GroĂeinsatz gegen die Ausbreitung des riesigen Flammenmeers gehe derweil weiter.
Das Feuer war am Sonntagnachmittag nördlich von Athen ausgebrochen und entwickelte sich rasch zum gröĂten Waldbrand des Jahres in Griechenland. Fachleuten zufolge ist erstmals ĂŒberhaupt ein GroĂbrand so nah an die Hauptstadt herangerĂŒckt. Die Flammen waren am Montagnachmittag nur noch etwa elf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.
Zeitweise kÀmpfte die Feuerwehr auf einer FlÀche von rund 200 Quadratkilometern gegen die von starken Winden angefachte Flammenfront, deren LÀnge die Behörden mit fast 30 Kilometer angaben. Tausende Menschen mussten ihre HÀuser verlassen, manche GebÀude fielen den Flammen zum Opfer, mehrere Feuerwehrleute wurden verletzt. Laut der Zeitung "Kathimerini" mussten auch einige KrankenhÀuser evakuiert werden - darunter eine Kinderklinik in Penteli.
Der Zivilschutz gab dem Bericht zufolge am Montagabend eine neue Mitteilung heraus, wonach sich die EinsatzkrĂ€fte nunmehr vor allem auf die Brandherde in Daou Pentelis, Palea, Nea Penteli, Dionyssos, Vrilissia und Afidnes konzentrieren. Etliche LĂ€nder haben HilfskrĂ€fte nach Griechenland geschickt: Neben Hunderten Feuerwehrleuten wurden Dutzende LöschzĂŒge sowie Löschflugzeuge und Hubschrauber auf den Weg geschickt.

