Bundeswehr, Veteranen

Bundeswehrverband fordert Veteranentag - Pistorius offen

04.09.2023 - 02:06:49 | dpa.de

In anderen LÀndern gehören Feiertage zu Ehren von Veteraninnen und Veteranen fest auf den Kalender - bald auch in Deutschland? Im Verteidigungsministerium könnte man sich das jedenfalls gut vorstellen.

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) könnte sich einen Veteranentag gut vorstellen. - Foto: Boris Roessler/dpa
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) könnte sich einen Veteranentag gut vorstellen. - Foto: Boris Roessler/dpa

Der Deutsche Bundeswehrverband (DBwV) hat seine Forderung nach einem Veteranentag bekrĂ€ftigt. «Ein Veteranentag, öffentliche Zeremonien oder die Förderung anderer militĂ€rischer Rituale können Heimkehrern dabei helfen, ihren Platz in der gesellschaftlichen Mitte wiederzufinden», sagte der stellvertretende Vorsitzende des Verbands, Marcel Bohnert, der DĂŒsseldorfer «Rheinischen Post».

Ähnlich Ă€ußerte sich der Vorsitzende des Reservistenverbands, Patrick Sensburg, in der Zeitung: «Unsere Veteranen der Bundeswehr mĂŒssen in unserer Gesellschaft noch viel mehr Anerkennung und Aufmerksamkeit finden.»

Invictus Games in Deutschland ausgerichtet

Der Bundeswehrverband schlĂ€gt als ersten Termin den 9. oder 16. September dieses Jahres vor. Dabei handelt es sich um Beginn und Abschluss der Invictus Games, internationaler Sportwettspiele fĂŒr körperlich oder psychisch verletzte Soldatinnen und Soldaten, die in diesem Jahr erstmals in Deutschland ausgerichtet werden.

Aus dem Verteidigungsministerium hieß es laut der Zeitung, Minister Boris Pistorius (SPD) könne sich einen Veteranentag gut vorstellen. Die Initiative dazu sollte aus dem Parlament kommen.

Als Veteranin oder Veteran der Bundeswehr gilt, wer als Soldatin oder Soldat der Bundeswehr im aktiven Dienst steht oder aus diesem DienstverhÀltnis ehrenhaft ausgeschieden ist. Damit sind fast alle derzeitigen und ehemaligen Bundeswehrangehörigen Veteranen. Die Idee eines Veteranentags hatte bereits 2012 der damalige Verteidigungsminister Thomas de MaiziÚre (CDU) ins Spiel gebracht - Kritik gab es damals von der SPD.

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