Polizeibeauftragter, Klarheit

Polizeibeauftragter will rechtliche Klarheit bei ZurĂŒckweisungen

08.06.2025 - 00:00:00

In der Debatte um die ZurĂŒckweisungen an den Grenzen fordert der Polizeibeauftragte des Bundes, Uli Grötsch (SPD), von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) mehr Rechtssicherheit fĂŒr die eingesetzten Beamten.

"FĂŒr mich ist klar: Die EinsatzkrĂ€fte an den Grenzkontrollstellen können nicht zur Verantwortung gezogen werden", sagte er der "Rheinischen Post". Grötsch weiter: "Es ist die Aufgabe des Dienstherrn, neben einer klaren Weisungslage auch fĂŒr eine klare Rechtslage bei ZurĂŒckweisungen zu sorgen." Mit Blick auf das Urteil des Berliner Verwaltungsgerichtes sagte Grötsch, er sei kein Jurist, "ich bin Polizist, aber ich sehe auf den ersten Blick, dass die Exekutive hier was anderes sagt als die Judikative. Das halte ich fĂŒr einen wahrhaft problematischen Zustand, der schleunigst geklĂ€rt werden muss." So hĂ€tten die EinsatzkrĂ€fte den Anspruch an ihre eigene Arbeit und an sich selbst, "dass sie rechtmĂ€ĂŸig handeln. Das ist eine Frage, die im Innenministerium zu klĂ€ren ist", drĂ€ngte Grötsch.

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