Gesundheit, Steuern

Streeck fordert Zweckbindung von Tabaksteuer-Mehreinnahmen

20.05.2026 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

In der Debatte um eine Anhebung der Tabaksteuer fordert der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) eine klare Zweckbindung zusÀtzlicher Einnahmen.Der "Bild" (Mittwochsausgabe) sagte Streeck: "Die Tabaksteuer darf nicht zur stillen Haushaltssanierung werden.

Hendrik Streeck (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Hendrik Streeck (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Tabak verursacht Krankheit, AbhĂ€ngigkeit und enorme Kosten im Gesundheitswesen. Deshalb gehören zusĂ€tzliche Einnahmen aus der Tabaksteuer auch dorthin, wo die Folgen ankommen, in unser Gesundheitswesen." Das Geld solle gezielt in "PrĂ€vention, Rauchentwöhnung, Behandlung" fließen, sagte Streeck.

Aus der SPD gibt es dafĂŒr UnterstĂŒtzung. Christos Pantazis, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, sagte der "Bild": "Wer jetzt wegen des Wegfalls der 1.000-Euro-PrĂ€mie reflexartig auch die Lenkungssteuern infrage stellt, macht einen gesundheitspolitischen Fehler. Tabak-, Alkohol- und Zuckerabgaben dienen nicht nur der Haushaltskonsolidierung, sondern haben vor allem eine wichtige prĂ€ventive Lenkungswirkung."

Zugleich sprach sich der SPD-Politiker dafĂŒr aus, zumindest einen Teil der Einnahmen aus der Tabaksteuer zur Entlastung der gesetzlichen Krankenversicherung zu nutzen. Ein Teil der Tabaksteuer-Einnahmen solle "genutzt werden, um die Beitragszahler zu entlasten", sagte Pantazis.

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