BĂ€r, Kommission

BĂ€r kritisiert Kommission zu SchwangerschaftsabbrĂŒchen

10.04.2024 - 01:00:00

In der neu aufgeflammten Debatte um die Reform des Abtreibungsparagrafen 218 hat die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Dorothee BÀr (CSU), die UnabhÀngigkeit der von der Regierung eingesetzten Expertenkommission in Frage gestellt.

"Die Kommission hat wenig ĂŒberraschend geliefert, was von der Ampel bestellt wurde", sagte BĂ€r den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). Medienberichten zufolge spricht sich die Kommission dafĂŒr aus, Abtreibungen ausschließlich fĂŒr die FrĂŒhphase der Schwangerschaft zu legalisieren. BĂ€r zeigte sich "fassungslos".

Der Lebensschutz des ungeborenen Kindes solle ihrer EinschĂ€tzung nach offenbar keine Rolle mehr spielen. Das sei ein Dammbruch fĂŒr das gemeinsame WerteverstĂ€ndnis. Das Lebensrecht Ungeborener sei verfassungsrechtlich geschĂŒtzt. "Es gibt keinen Grund, aus einem Unrecht ein vermeintliches Menschenrecht der selbstbestimmten Frau zu zimmern", so BĂ€r. Den beiden Arbeitsgruppen der Kommission gehören Professoren der Fachbereiche Medizin, Psychologie, Soziologie, Gesundheitswissenschaften, Ethik und Rechtswissenschaften an.

@ dts-nachrichtenagentur.de