Russische Drohne in rumÀnisches Hochhaus eingeschlagen
29.05.2026 - 07:54:30 | dts-nachrichtenagentur.deDas Verteidigungsministerium in Bukarest erklĂ€rte, Russland habe in der Nacht in der Ukraine in GrenznĂ€he erneut zivile Ziele und Infrastruktur mit Drohnen angegriffen. Eine dieser Drohnen sei in den rumĂ€nischen Luftraum eingedrungen und ĂŒber dem Hochhaus in Galati abgestĂŒrzt. Zwei Kampfflugzeuge der Luftabwehr vom Typ F-16 seien vom MilitĂ€rstĂŒtzpunkt Fetesti aufgestiegen, unterstĂŒtzt von einem Hubschrauber der rumĂ€nischen Luftwaffe. Die Lage sei dynamisch.
In den frĂŒhen Morgenstunden griffen Drohnen das Gebiet um den ukrainischen Hafen Ismajil in der sĂŒdlichen Oblast Odessa an. Eine der Drohnen habe sich in Stromleitungen verfangen, wodurch die Versorgung in fĂŒnf Dörfern vorĂŒbergehend unterbrochen worden sei. Ismajil beherbergt den gröĂten ukrainischen Hafen an der Donau und ist als strategisch wichtiger Ort hĂ€ufig Ziel von Angriffen.
Ursula von der Leyen, PrĂ€sidentin der EuropĂ€ischen Kommission, verurteilte den Angriff scharf und erklĂ€rte, Russlands Krieg habe "eine weitere Grenze" ĂŒberschritten. Sie bekrĂ€ftigte die "volle SolidaritĂ€t" der EU mit RumĂ€nien und seinen BĂŒrgern. Von der Leyen kĂŒndigte an, die "Sicherheits- und AbschreckungsmaĂnahmen", insbesondere an der östlichen Grenze, weiter zu verstĂ€rken.
Die EU bereitet ein 21. Sanktionspaket gegen Russland vor, um den Druck auf das Land zu erhöhen. Die Nato bekrĂ€ftigte, dass sie ihre VerteidigungsmaĂnahmen gegen alle Bedrohungen, einschlieĂlich Drohnen, weiter ausbauen werde.
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