Merz: Egal, wer US-Wahl gewinnt - es wird nicht einfach
12.10.2024 - 12:10:05 | dpa.deMit Blick auf die US-PrĂ€sidentschaftswahl im November schĂ€tzt Friedrich Merz (CDU) die zukĂŒnftige wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten schwieriger ein als zuvor. Wenn die Demokratin Kamala Harris gewinne, werde es etwas «freundlicher», bei einem Sieg des Republikaners Donald Trump hingegen «ziemlich unfreundlich», sagte Merz auf dem CSU-Parteitag in Augsburg. «Im Ergebnis» werde es aber «bei beiden das Gleiche sein».Â
Egal, welcher Kandidat die US-Wahl gewinne, man richte sich darauf ein, dass jede neue amerikanische Regierung wirtschaftlich viel stĂ€rker auf den asiatisch-pazifischen Raum schaue als auf den transatlantischen Raum, so Merz weiter. Allerdings hatte bereits US-PrĂ€sident Barack Obama eine stĂ€rkere Hinwendung zu den pazifischen WirtschaftsrĂ€umen eingeleitet. Die Phase der Globalisierung der offenen MĂ€rkte scheine «zunĂ€chst einmal vorbei zu sein». Das komme aus China, aber auch aus den USA.Â
Sowohl eine Regierung um Harris als auch Trump wĂŒrde «uns EuropĂ€ern sagen: KĂŒmmert euch ein StĂŒck mehr um euch selbst. Nehmt ein StĂŒck mehr Verantwortung fĂŒr euch selbst in die Hand». Mit Joe Biden habe man wahrscheinlich den letzten PrĂ€sidenten im WeiĂen Haus gesehen, der wirtschaftlich mehr auf den transatlantischen Raum blicke, sagte Merz.
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