Innenministerin plant deutlichen Ausbau des Zivilschutzes
15.04.2024 - 11:44:28 | dts-nachrichtenagentur.deDurch die "Zeitenwende" habe sich die Lage jedoch "grundlegend" verĂ€ndert, sagte ein Ministeriumssprecher dem "Handelsblatt". Die auf den Bund entfallenen Kosten fĂŒr den Zivilschutz seien auch wegen der Nato-Anforderungen gestiegen. "FĂŒr den Schutz der Bevölkerung ist in den nĂ€chsten Jahren daher mit erheblichen zusĂ€tzlichen Bedarfen zu rechnen", erklĂ€rte der Sprecher. Faeser sieht dringenden Handlungsbedarf. "Wir haben durch die russische Aggression eine völlig verĂ€nderte Sicherheitslage in Europa - zuallererst bei unseren östlichen EU- und Nato-Partnern wie im Baltikum, aber auch durch hybride Bedrohungen wie Cyberangriffe, Spionage und Desinformation bei uns", sagte die Ministerin. Auch mĂŒsse die Gesellschaft insgesamt fĂŒr Krisen "widerstandsfĂ€higer" werden. "Dazu gehört auch, die Bevölkerung stĂ€rker fĂŒr Gefahren zu sensibilisieren und zu zeigen, wie jeder in NotfĂ€llen Freunden oder Nachbarn helfen und so Menschenleben retten kann", so Faeser. Sinnvoll seien auch BevölkerungsschutzĂŒbungen an Schulen. "Es gilt, Wissen zu vermitteln, ohne Angst zu machen", sagte die SPD-Politikerin.
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