Jahresbericht Menschenrechtsinstitut: Mehr PrÀvention von Femiziden nötig
08.12.2025 - 11:14:54Heute veröffentlicht das Deutsche Institut fĂŒr Menschenrechte (DIMR) seinen jĂ€hrlichen Bericht zur Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland.
"Wer Menschenrechte schĂŒtzen will, muss bereit sein, genau hinzusehen. Der Bericht hilft uns dabei, blinde Flecken zu erkennen und nachzubessern, wo Menschenrechte unter die RĂ€der geraten.
Einer der Punkte, den der Bericht dabei hervorhebt, ist die PrĂ€vention von Femiziden. Es braucht eine bessere Datenlage und verlĂ€ssliche Finanzierung von Fachberatungsstellen und FrauenhĂ€usern. Mit dem Gewalthilfegesetz haben wir bereits zentrale Weichen gestellt, einen Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung auf den Weg gebracht und im Haushalt zuletzt erhebliche Bundesmittel fĂŒr die FrauenhĂ€user beschlossen. Der Bericht ist eine wichtige Mahnung, jetzt nicht nachzulassen. Deswegen ist auch das kommende Gesetz zur EinfĂŒhrung der elektronischen AufenthaltsĂŒberwachung und der TĂ€terarbeit im Gewaltschutzgesetz so wichtig.
Der Bericht weist auch darauf hin, dass FreirĂ€ume fĂŒr die Zivilgesellschaft nachdrĂŒcklicher verteidigt werden mĂŒssen. FĂŒr zivilgesellschaftliche Organisationen ist neben starken Fördermöglichkeiten auch UnterstĂŒtzung wichtig, wenn ihre Arbeit durch EinschĂŒchterungsversuche in Gefahr gerĂ€t. Wir mĂŒssen diejenigen stĂ€rken, die sich fĂŒr das Miteinander einsetzen und fĂŒr unsere Demokratie.
Daneben empfiehlt das Institut, mehr Partizipationsmöglichkeiten fĂŒr Kinder und Jugendliche zu schaffen. Bund und LĂ€nder haben bereits Strukturen wie JugendbeirĂ€te geschaffen. ZusĂ€tzlich benötigen junge Menschen RĂ€ume, in denen sie sich selbst organisieren können. Gleichzeitig mĂŒssen sie dabei vor Hass und Hetze geschĂŒtzt werden.
Der Jahresbericht ist ein zentraler Kompass fĂŒr die Menschenrechtspolitik und gibt uns wichtige Impulse fĂŒr die Sicherheit, Freiheit und das Miteinander im Land."
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