Rente, Cannabis

Rente, Cannabis, GetrÀnkedeckel: Das Àndert sich im Juli

30.06.2024 - 14:47:17

Kiffer warten schon lÀnger auf den Juli, denn dann ist der Anbau von Cannabis in speziellen Clubs möglich.

Rentnerinnen und Rentner dĂŒrfen sich auf mehr Geld auf dem Konto freuen - und was sich sonst noch im Juli Ă€ndert:

Cannabis-Clubs

Ab dem 1. Juli darf die Droge laut Cannabis-Gesetz in speziellen Vereinen gemeinschaftlich angebaut und an Vereinsmitglieder abgegeben werden. Der Konsum in den Anbauvereinigungen, wie sie im Gesetz heißen, ist aber nicht erlaubt. Die Vereine dĂŒrfen maximal 500 Mitglieder haben und Cannabis in begrenzten Mengen nur an diese Mitglieder abgeben und nicht verkaufen.

Blackbox fĂŒrs Auto

Ab dem 7. Juli mĂŒssen in Deutschland neu zugelassene Pkw mit einem sogenannten Event Data Recorder ausgestattet sein. Wie die Blackbox bei Flugzeugen sollen Daten gespeichert werden, die im Falle eines Unfalls zur AufklĂ€rung ausgelesen werden können.

Mehr Geld fĂŒr Rentnerinnen und Rentner

Die mehr als 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland erhalten zum 1. Juli um 4,57 Prozent steigende BezĂŒge. Erstmals gehen die Renten in Ost und West in gleichem Ausmaß in die Höhe. Eine Rente von 1000 Euro steigt damit um 45,70 Euro.

Ab Juli sollen zudem rund drei Millionen Menschen einen krÀftigen Zuschlag auf ihre Erwerbsminderungsrente bekommen: Bei einem Rentenbeginn zwischen Januar 2001 und Juni 2014 betrÀgt der Zuschlag 7,5 Prozent. Liegt der Rentenbeginn zwischen Juli 2014 und Dezember 2018, betrÀgt er 4,5 Prozent.

Deckel bei GetrÀnken

Um den MĂŒll in der Landschaft zu verringern, sind vom 3. Juli an lose Verschlusskappen bei bestimmten GetrĂ€nken verboten. Das betrifft Einwegverpackungen, die ganz oder teilweise aus Kunststoff bestehen - etwa Saftkartons oder Einweg-PET-Flaschen - mit einem Volumen bis zu drei Litern.

Brustkrebs-FrĂŒherkennung

Die Altersobergrenze der kostenlosen Brustkrebsvorsorge fĂŒr gesetzlich Versicherte wird von 69 auf 75 Jahre angehoben. Umgesetzt werden soll die Neuregelung zum 1. Juli.

Sanierung der Riedbahn

Die Deutsche Bahn beginnt am 15. Juli mit der Generalsanierung der Riedbahn, die Frankfurt und Mannheim verbindet. Bis zum 14. Dezember bleibt die Strecke gesperrt. ZĂŒge werden umgeleitet und es gibt Schienenersatzverkehr.

Mautpflicht fĂŒr kleinere Transporter

Zum 1. Juli gilt die Mautpflicht auch fĂŒr kleinere Transporter mit mehr als 3,5 Tonnen. Bisher greift sie ab 7,5 Tonnen.

Ganz Deutschland in den Sommerferien

Ab dem 26. Juli, wenn die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in Bayern als letzte in die Sommerferien starten, sind fĂŒr wenige Tage alle Schulen in Deutschland gleichzeitig geschlossen. Am 1. August geht es wieder los: Dann beginnt fĂŒr die Kinder und Jugendlichen in ThĂŒringen das Schuljahr 2024/25. Traditionell gibt es in Deutschland viele unterschiedliche Ferienstarttermine, die die BundeslĂ€nder untereinander abstimmen. In diesem Jahr sind es sieben verschiedene Termine.

Luxus-Kaufhaus in Berlin schließt

Das französische Luxus-Kaufhaus Galeries Lafayette wird seinen Standort in Berlin am 31. Juli fĂŒr Kundinnen und Kunden schließen. Es ist die einzige Filiale in Deutschland.

BundestagsdiÀten steigen

FĂŒr die 734 Abgeordneten im Bundestag gibt es mehr Geld: Zum 1. Juli steigen die DiĂ€ten um sechs Prozent. Die AbgeordnetenentschĂ€digung steigt dann um 635,50 auf 11 227,20 Euro im Monat.

Organspenderegister fĂŒr Kliniken abrufbar

Ab dem 1. Juli soll es fĂŒr Klinken möglich sein, Daten aus dem Organspende-Register zu suchen und abzurufen. Freiwillige können seit MĂ€rz ErklĂ€rungen zu ihrer Spendenbereitschaft von Organen und Gewebe ĂŒber die Online-Funktion des Personalausweises eintragen.

Gasspeicherumlage

Die Gasspeicherumlage, die einen Teil des Erdgaspreises ausmacht, steigt zum 1. Juli auf 2,50 Euro je Megawattstunde (0,25 Cent je Kilowattstunde). Bisher liegt sie bei 1,86 Euro je Megawattstunde. FĂŒr einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20 000 Kilowattstunden ergeben sich Mehrkosten von knapp 13 Euro im Jahr.

@ dpa.de