Klimaaktivisten, MĂŒnchner

Klimaaktivisten legen MĂŒnchner Flughafen lahm

Veröffentlicht am: 18.05.2024 um 06:34 Uhr | dpa.de

Erneut sind Klimaschutzaktivisten auf das GelĂ€nde eines Flughafens eingedrungen. Zum Ferienbeginn musste der MĂŒnchner Airport alle FlĂŒge zunĂ€chst absagen.

  • 80 Prozent der geplanten FlĂŒge am Flughafen MĂŒnchen wurden gestrichen. (Archivbild) - Bild: Peter Kneffel/dpa
    80 Prozent der geplanten FlĂŒge am Flughafen MĂŒnchen wurden gestrichen. (Archivbild) - Bild: Peter Kneffel/dpa
  • Polizei und Feuerwehr sind am MĂŒnchner Flughafen im Einsatz. - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
    Polizei und Feuerwehr sind am MĂŒnchner Flughafen im Einsatz. - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
80 Prozent der geplanten FlĂŒge am Flughafen MĂŒnchen wurden gestrichen. (Archivbild) - Bild: Peter Kneffel/dpa Polizei und Feuerwehr sind am MĂŒnchner Flughafen im Einsatz. - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Klimaschutzaktivisten haben am frĂŒhen Samstagmorgen den MĂŒnchner Flughafen lahmgelegt. Die Aktivisten waren in den inneren Bereich des Airport-GelĂ€ndes gelangt. «Der Flughafen ist geschlossen aus SicherheitsgrĂŒnden, weil sich Klimaaktivisten auf den Rollbahnen festgeklebt haben», sagte ein Sprecher des Flughafens.

Unklar sei noch, wie viele Aktivisten vor Ort seien. Ein Mitarbeiter der Deutschen Presse-Agentur konnte mindestens zwei Personen beobachten, die auf den Rollbahnen saßen. Zahlreiche PolizeikrĂ€fte waren vor Ort.

Mitglieder der sogenannten Letzten Generation hatten nach eigenen Angaben geplant, auf das GelÀnde des Flughafens zu gelangen, um mindestens eine der beiden Start- und Landebahnen zu blockieren. Damit wollten sie den beginnenden Reiseverkehr zum Start der Pfingstferien stören. In der Vergangenheit hatte die Gruppe bereits Àhnliche Aktionen an mehreren deutschen FlughÀfen gemacht.

Wie der Flughafensprecher erklĂ€rte, waren morgens ab 5.00 Uhr zunĂ€chst nur geplante Landungen in MĂŒnchen betroffen, weil Starts erst ab 6.00 Uhr stattfinden dĂŒrften. Die anfliegenden Maschinen seien zunĂ€chst auf andere FlughĂ€fen umgeleitet worden.

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