Wissing weiterhin gegen mehr Geld fĂŒr Deutschlandticket
28.09.2023 - 02:03:58"Es gibt einen klaren Beschluss der MinisterprĂ€sidentenkonferenz zu den Finanzierungsfragen des Deutschlandtickets", sagte Wissing der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "Ich bin deshalb sehr erstaunt darĂŒber, dass behauptet wird, es gebe bis 2025 noch offene Fragen."
Aus Sicht des Bundes gebe es "keinen Anlass, das erfolgreiche Deutschlandticket in Frage zu stellen". Vielmehr schade die Debatte dem ĂPNV, "der sich dank des Tickets gerade auf Modernisierungskurs befindet und schon jetzt deutlich an AttraktivitĂ€t gewonnen hat", so Wissing. Bisher finanzieren Bund und LĂ€nder bis 2025 das Deutschlandticket mit jeweils 1,5 Milliarden Euro pro Jahr. Im ersten Jahr sollen mögliche Mehrkosten zur HĂ€lfte geteilt werden, von 2024 an ist das offen. Sollten die weitere Finanzierungsfrage ungelöst bleibe, drohe dem Ticket das Aus, so die LĂ€nder. Der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Bernd Reuther, sagte der "Rheinischen Post", der Bund unterstĂŒtze die LĂ€nder in diesem Jahr auch mit 12,4 Milliarden Euro an Regionalisierungsmitteln, die in der Vergangenheit bereits mehrfach angehoben worden seien. "Laut Bundesrechnungshof haben viele LĂ€nder Regionalisierungsmittel nicht vollstĂ€ndig fĂŒr den ĂPNV ausgegeben, sondern RĂŒckstellungen gebildet", so Reuther. "Es kann nicht sein, immer mehr Geld vom Bund zu fordern und diese dann nicht zu nutzen."
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH


