Leverkusen schlĂ€gt Freiburg 2:1 â Schick mit Rekordtreffer
Veröffentlicht am: 18.10.2026 um 17:25 Uhr | dpa, AD HOC NEWSSchicks Rekord verÀndert die Tabelle
- Patrik Schick erzielte in Leverkusen sein Tor im sechsten Bundesliga-Spiel nacheinander.
- Der SC Freiburg kassierte vor 30.210 Zuschauern seine erste Saisonniederlage.
- Bayer Leverkusen bleibt nach dem 2:1 punktgleich mit Freiburg auf Rang vier.
Leverkusen bezwingt Freiburg im Spitzenspiel
Bayer Leverkusen hat den SC Freiburg mit 2:1 besiegt und dem bisherigen TabellenfĂŒhrer die erste Niederlage der Bundesliga-Saison zugefĂŒgt. Patrik Schick erzielte in der 76. Minute das entscheidende Tor und traf damit am sechsten Spieltag in Serie.
FrĂŒher Protest unterbricht die Partie
Vor 30.210 Zuschauern im ausverkauften Leverkusener Stadion gingen die GĂ€ste durch Derry Scherhant in der 14. Minute in FĂŒhrung. Ibrahim Maza glich fĂŒnf Minuten spĂ€ter aus, ehe Schick die Partie entschied.
Bereits nach drei Minuten war das Spiel unterbrochen worden, weil Freiburger Fans TennisbĂ€lle auf den Rasen warfen. Die AnhĂ€nger protestierten gegen Materialverbote im Stadion, unter anderem bei Fahnen; nach rund fĂŒnf Minuten wurde die Begegnung fortgesetzt.
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Schick schreibt Bayer-Geschichte
Das ausgeglichene Duell blieb nach den frĂŒhen Toren chancenarm. Leverkusens StĂŒrmer traf in der 40. Minute den Pfosten, weitere Möglichkeiten von Facundo Medina und Schick blieben ungenutzt.
Mit seinem Siegtreffer wurde Schick zum ersten Bayer-Profi, der an den ersten sechs Spieltagen einer Bundesliga-Saison traf. Damit ĂŒberflĂŒgelte er Dimitar Berbatow aus der Saison 2005/06 und Stefan KieĂling aus der Spielzeit 2009/10.
Freiburg verliert die TabellenfĂŒhrung
Der Sport-Club konnte die Spitzenposition erneut nicht verteidigen. Bayern MĂŒnchen und Borussia Dortmund zogen vorbei, wĂ€hrend Leverkusen punktgleich mit Freiburg auf Rang vier liegt.
Das Spiel in Leverkusen verbindet sportliche Bedeutung mit einem erneut sichtbaren Konflikt um Fanauflagen. Der Protest aus dem Freiburger Block richtete sich gegen Materialverbote, die nach Darstellung der AnhĂ€nger die Nutzung von Fahnen und weiteren Utensilien einschrĂ€nken. Die fĂŒnfminĂŒtige Unterbrechung blieb ohne Abbruch, machte den Streit aber unmittelbar auf der Bundesliga-BĂŒhne sichtbar.
Sportlich gewann Leverkusen ein enges Duell zweier Mannschaften, die wenige Tage zuvor noch international gespielt hatten. Freiburg hatte bis zum sechsten Spieltag keine Niederlage kassiert und musste die TabellenfĂŒhrung nach dem 1:2 abgeben. Leverkusen hielt dagegen den Anschluss an die Spitze und kann den Erfolg vor allem wegen der Effizienz in einer chancenarmen Partie als wichtigen Schritt verbuchen.
Rekord und Tabellenbild
Schicks Treffer ist fĂŒr Bayer mehr als das Siegtor: Der Angreifer traf an jedem der ersten sechs Spieltage und setzte sich damit vor Dimitar Berbatow und Stefan KieĂling. FĂŒr Freiburg zeigt die Niederlage zugleich, wie eng die Spitzengruppe nach dem frĂŒhen Saisonverlauf zusammenliegt. Bayern MĂŒnchen und Borussia Dortmund zogen am Sport-Club vorbei, wĂ€hrend Leverkusen punktgleich auf Rang vier bleibt.
FĂŒr die weitere Saison lassen sich daraus vor allem zwei Linien ableiten: Freiburg muss nach dem ersten RĂŒckschlag seine StabilitĂ€t bestĂ€tigen, Leverkusen seine Chancen auf eine dauerhafte Spitzenposition ausbauen. Der Fanstreit dĂŒrfte unabhĂ€ngig vom Ergebnis bestehen bleiben, solange die beteiligten Seiten bei den Regeln fĂŒr Fahnen und andere Materialien keine gemeinsame Linie finden.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
ZDF: âFan-Protest in Leverkusen: TennisbĂ€lle auf dem Feldâ (18.10.2026)
Der Bericht bestĂ€tige die Spielunterbrechung und ordne den Protest als Reaktion auf Materialverbote ein. Anders als die dpa-Meldung rĂŒcke er die Reaktion von Trainer Julian Schuster und die wiederkehrenden Diskussionen in Leverkusen stĂ€rker in den Mittelpunkt.
ntv: âTrainer ist sauer: Freiburg-Fans sorgen fĂŒr Spielunterbrechungâ (18.10.2026)
Der Beitrag habe ebenfalls von einer rund fĂŒnfminĂŒtigen Unterbrechung und dem Protest gegen Auflagen fĂŒr GĂ€stefans berichtet. Er habe zusĂ€tzlich die BegrĂŒndung der Freiburger Ultras aufgegriffen; offen bleibe, wie der Konflikt zwischen Fans und Stadionbetreiber weitergefĂŒhrt werde.
Beide Berichte stimmten beim Ablauf der Unterbrechung und beim Anlass des Protests ĂŒberein. Unterschiede lĂ€gen vor allem im Schwerpunkt: WĂ€hrend ZDF den wiederkehrenden Streit um Fanmaterialien einordne, konzentriere sich ntv stĂ€rker auf die Auseinandersetzung im Stadion.
