MatthĂ€us sieht Rose als Top-Kandidaten fĂŒr Leverkusen
02.09.2025 - 07:29:21 | dpa.deNach Meinung von DFB-Rekordnationalspieler Lothar MatthĂ€us ist Marco Rose ein passender Kandidat fĂŒr die Nachfolge von Trainer Erik ten Hag bei FuĂball-Bundesligist Bayer Leverkusen. «Er kann eine Mannschaft mitnehmen und auch mit jungen Spielern arbeiten. Da ist ein Trainer auf dem Markt, der schon gezeigt hat, dass er QualitĂ€ten hat. Marco wĂ€re einer, der mir an der Seitenlinie in Leverkusen gut gefallen wĂŒrde», schrieb MatthĂ€us in seiner Sky-Kolumne.Â
Rose ist aktuell ohne Trainerjob und kennt die Bundesliga aus seinen Zeiten bei Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund und Leipzig bestens.Â
Nach Sky-Informationen wurden in der vergangenen Woche allerdings auch erste GesprĂ€che mit Barcelona-Legende Xavi gefĂŒhrt. Berichten zufolge sollen auch Roger Schmidt und Edin Terzic auf der Liste der potenziellen Kandidaten stehen.Â
MatthÀus: Ten Hag war nicht der richtige Trainer
Leverkusen hatte sich nach nur zwei Bundesliga-Spieltagen vom NiederlĂ€nder ten Hag getrennt. Nach dem 1:2 beim Saisonauftakt gegen Hoffenheim hatte Bayer ein 3:1 bei Werder Bremen verspielt. Am Ende stand es 3:3. «FĂŒr mich war ten Hag nicht der richtige Trainer fĂŒr Leverkusen. Cesc Fabregas haben sie im Sommer nicht bekommen. Das wĂ€re fĂŒr mich der logischste Wechsel gewesen», befand MatthĂ€us.Â
Ten Hag ĂŒbt Kritik an VereinsfĂŒhrung
Ten Hag kritisierte die FĂŒhrung des Vizemeisters nach der Trennung scharf. Obwohl sich die Trennung ĂŒber das Wochenende angedeutet hatte, bezeichnete der NiederlĂ€nder dies als «völlig ĂŒberraschend». In einem von mehreren Medien zitierten Statement seiner Agentur schimpfte ten Hag demnach: «Sich nach nur zwei Ligaspielen von einem Trainer zu trennen, ist beispiellos.»Â
Sportchef Simon Rolfes hatte zuvor eingerĂ€umt, dass es ein Fehler gewesen sei, nach dem Weggang von Meistertrainer Xabi Alonso auf Erik ten Hag als Nachfolger zu setzen. Ten Hag erklĂ€rte dazu: «Ich habe diese Stelle mit voller Ăberzeugung und Energie angetreten, aber leider war das Management nicht bereit, mir die nötige Zeit und das nötige Vertrauen zu schenken, was ich zutiefst bedauere. Ich habe das GefĂŒhl, dass dies nie eine Beziehung war, die auf gegenseitigem Vertrauen basierte».
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