MinisterprÀsidenten wollen Messengerdienste strenger regulieren
05.02.2024 - 12:19:33 | dts-nachrichtenagentur.de
"Es gibt wirklich bösartige Leute, die unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat abschaffen wollen", sagte der sÀchsische MinisterprÀsident Michael Kretschmer (CDU) dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe).
"Rechtsextremisten wie die sogenannten Freien Sachsen nutzen dabei nicht zuletzt den Messengerdienst Telegram, um ihre Hassbotschaften massenhaft zu verbreiten", so Kretschmer. "Wir mĂŒssen stĂ€rker dagegen vorgehen können, wenn in solchen Telegram-KanĂ€len Tag fĂŒr Tag Hetze und Propaganda verbreitet werden."
Neben dem bayerischen MinisterprĂ€sidenten Markus Söder (CSU) setzt sich auch der thĂŒringische CDU-Vorsitzende und Spitzenkandidat fĂŒr die Landtagswahl, Mario Voigt, fĂŒr hĂ€rtere Regeln ein.
"Es ist inakzeptabel, wie sich Hass und Hetze anonym ins Netz ergieĂen", sagte er dem "Handelsblatt". Er fordert "eine Klarnamenpflicht fĂŒr soziale Medien". Vor allem Telegram nutzen rechte Gruppierungen intensiv und erfolgreich. So haben etwa die Freien Sachsen auf Telegram in einer offenen Gruppe 150.000 Follower und werben mit dem Hinweis: "Wir vernetzen den BĂŒrgerprotest gegen eine abgehobene Politik." Hinzu kommen noch sieben Regional-Chats mit rund 26.000 Teilnehmern. Die Freien ThĂŒringer kommen immerhin auf 19.000 und AfD-Politiker Björn Höcke in dem Bundesland auf 31.000 Follower, den Chat von AfD-Chefin Alice Weidel haben 58.000 Menschen abonniert.
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