Russland

Wadephul schließt weitere Russland-Sanktionen nicht aus

15.02.2026 - 16:48:36

Mit Blick auf die gemeinsame ErklĂ€rung mehrerer europĂ€ischer Staaten, dass der russische Oppositionskritiker Nawalny an einer Vergiftung gestorben sein soll, schließt Außenminister Johann Wadephul eine VerschĂ€rfung der Russland-Sanktionen nicht aus.Es sei bereits ein umfangreiches Sanktionsregime gegen Russland ausgebracht, sagte er im "Bericht aus Berlin" des ARD-Hauptstadtstudios.

"Dieses effektiver zu machen, dieses strenger zu machen, dieses so zu machen, dass Russland es noch mehr spĂŒrt - das hat definitiv die deutsche UnterstĂŒtzung", sagte Wadephul auf Nachfrage nach Großbritanniens AnkĂŒndigung zu einer koordinierten VerschĂ€rfung.

Nachdem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der französische PrĂ€sident Emmanuel Macron auf der MĂŒnchner Sicherheitskonferenz erste GesprĂ€che ĂŒber einen europĂ€ischen Atomschirm aufgenommen haben, verweist Wadephul derweil auf den bereits bestehenden Schutz durch die Nato-Partner. "Der amerikanische Schutzschirm besteht. Niemand stellt den in Washington infrage. Ich rate dringend davon ab, den aus europĂ€ischer Sicht infrage zu stellen." Zudem verfĂŒgten Franzosen und Briten als europĂ€ische Nato-Partner ĂŒber eine entsprechende nukleare Bewaffnung. @ dts-nachrichtenagentur.de

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