Deutsch-dÀnisches Grenzgremium soll Hindernisse beseitigen
30.09.2024 - 11:36:10Es soll kĂŒnftig systematisch praktische und rechtliche Hindernisse beseitigen, die die MobilitĂ€t zwischen den EU-Nachbarstaaten einschrĂ€nken. Das teilte das dĂ€nische AuĂenministerium in Kopenhagen mit.
"Eine Grenze soll nicht mehr begrenzen als unbedingt notwendig", erklĂ€rte AuĂenminister Lars LĂžkke Rasmussen. Das neue Panel solle nach Möglichkeiten suchen, damit Menschen leichter auf der einen Seite der Grenze zu wohnen und auf der anderen arbeiten können.
Pendeln gehört in der Region zum Alltag
Viele Menschen in der Grenzregion pendeln im Alltag ĂŒber die Grenze, etwa auf dem Weg zur Schule, AusbildungsstĂ€tte, Arbeit oder zum Einkaufen. Das dĂ€nische Ministerium wies darauf hin, dass sie dabei oft auf Hindernisse oder voneinander abweichende Gesetzgebungen stieĂen. Die gegenseitigen Grenzkontrollen DĂ€nemarks und Deutschlands, auch zur EindĂ€mmung irregulĂ€rer Migration, wurden dabei nicht namentlich erwĂ€hnt, gelten fĂŒr viele in der Region aber als Ărgernis.
Schon seit dem FrĂŒhjahr 2023 hat eine deutsch-dĂ€nische Arbeitsgruppe daran gearbeitet, Probleme fĂŒr die grenzĂŒberschreitende MobilitĂ€t zu identifizieren und LösungsansĂ€tze zu finden. Diese Gruppe hat ihre Ergebnisse zusammengefasst und dabei auch das Grenzgremium vorgeschlagen.
Dieser Empfehlung folgen die dĂ€nischen und deutschen AuĂenministerien sowie das BĂŒro des schleswig-holsteinischen MinisterprĂ€sidenten Daniel GĂŒnther nun: Das Grenzgremium soll aus Vertretern aus Kopenhagen und Berlin sowie aus der Region bestehen und sich zweimal jĂ€hrlich treffen. "FĂŒr die deutsch-dĂ€nische Grenzregion sind das richtig gute Nachrichten", wurde GĂŒnther vom dĂ€nischen AuĂenministerium zitiert.

