Deutschland, Italien

Mattarella plĂ€diert fĂŒr StĂ€rkung multilateraler Strukturen

16.11.2025 - 15:02:23

Mit einer zentralen Feierstunde im Bundestag gedenkt Deutschland der Millionen Opfer beider Weltkriege. Italiens PrÀsident zeichnet dort einen Weg auf, um neues Leid zu verhindern.

Zum Volkstrauertag hat Italiens StaatsprĂ€sident Sergio Mattarella zur StĂ€rkung multilateraler Strukturen aufgerufen, um neue Kriege zu verhindern. «Multilateralismus ist keine BĂŒrokratie, wie selbstherrliche Herrscher behaupten», sagte er bei der zentralen Gedenkveranstaltung im Bundestag in Berlin. «Er ist das Werkzeug, das Auseinandersetzungen abkĂŒhlt und friedliche Lösungen möglich macht. Er ist die Sprache der gemeinsamen Verantwortung.»

Mattarella wies auf das große Werk der europĂ€ischen Einigung hin. «Wir haben es geschafft, eine Region des Friedens, der Freiheit, des Wohlstands, der Achtung der Menschenrechte zu schaffen, die ihresgleichen in der Geschichte sucht.» 

Die EuropÀische Union, die aus den Ruinen des Krieges entstanden sei, habe es vermocht, den Multilateralismus in den Dienst des Friedens zu stellen, sagte der italienische PrÀsident. «Lassen wir es nicht zu, dass heute der europÀische Traum, unsere Union, von Nachahmern dunkler Zeiten zerrissen wird. Von Zeiten, die Leid, Elend und Trostlosigkeit hinterlassen haben.» 

An der Gedenkstunde im Bundestag nahmen auch BundesprÀsident Frank-Walter Steinmeier, BundestagsprÀsidentin Julia Klöckner (CDU), Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der PrÀsident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth teil.

@ dpa.de

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