Neue US-Sanktionen sollen Druck auf Irans Revolutionsgarden erhöhen
09.07.2025 - 18:18:00 | dpa.deKonkret nimmt das US-Finanzministerium 22 Unternehmen mit Sitz in Hongkong, den Vereinigten Arabischen Emiraten und in der TĂŒrkei ins Visier. Ihnen wird die UnterstĂŒtzung beim Verkauf von iranischem Ăl vorgeworfen - Geld, das der iranischen Revolutionsgarde zugutekomme.
"Der Iran verwendet diese Erlöse zur Finanzierung seiner Waffensysteme und zur UnterstĂŒtzung seiner terroristischen Stellvertreter und Partner im gesamten Nahen Osten", lautete der Vorwurf des Ministeriums.
Gegen den Iran gelten seit langem weitreichende Sanktionen. Die US-Regierung hatte in den vergangenen Wochen mehrfach neue StrafmaĂnahmen verhĂ€ngt, um den wirtschaftlichen Druck zu erhöhen. Aber auch das Raketen- und Waffenprogramm des Landes wurden sanktioniert.
Die Al-Kuds-Brigaden sind fĂŒr im Ausland verdeckte Operationen der iranischen Revolutionsgarden zustĂ€ndig. Die Revolutionsgarden sind weitaus mĂ€chtiger als die regulĂ€ren StreitkrĂ€fte. In den vergangenen Jahrzehnten wurden sie nicht nur militĂ€risch hochgerĂŒstet, sie haben auch ihren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einfluss ausgebaut und halten unter anderem Beteiligungen an Hotelketten und Fluggesellschaften.
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