Festakt, Bayerische

Festakt und Bayerische Serenade fĂŒr die SanitĂ€tsakademie der Bundeswehr

31.10.2023 - 06:53:40

MĂŒnchen - Vor 60 Jahren, im Oktober 1963, wurde die in der MĂŒnchner Luitpold-Kaserne ansĂ€ssige SanitĂ€tsschule der Bundeswehr zur "Akademie des SanitĂ€ts- und Gesundheitswesens der Bundeswehr". Grund genug, der "Alma Mater" des SanitĂ€tsdienstes die Aufwartung zu machen und sich der Bedeutung der MĂŒnchner Institution gewahr zu werden.

Die heutige SanitĂ€tsakademie der Bundeswehr hat sich im Laufe von sechs Jahrzehnten von einer schon damals sehr hochwertigen Bildungseinrichtung zum heutigen Kompetenzzentrum des SanitĂ€tsdienstes gewandelt. Die "neue" SanitĂ€tsakademie bereitet Erkenntnisse aus Einsatz, Wissenschaft und FĂ€higkeitsanalyse auf und setzt diese in sanitĂ€tsdienstliche Aus-, Fort-, und Weiterbildung um. Auch diese außergewöhnliche AnpassungsfĂ€higkeit an ein immer wieder wechselndes FĂ€higkeitsprofil der Bundeswehr ĂŒber 60 Jahre hinweg, wurde am 26. Oktober 2023 mit einer feierlichen Serenade gewĂŒrdigt.

Der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Carsten Breuer, unterstreicht die entscheidende Rolle des SanitĂ€tsdienstes fĂŒr die StreitkrĂ€fte allgemein und die der SanAk im Speziellen: "Die StreitkrĂ€fte sind auf einen funktionierenden SanitĂ€tsdienst angewiesen. FĂŒr diese gute Ausbildung braucht es die SanitĂ€tsakademie der Bundeswehr. Das Herz der SanitĂ€t schlĂ€gt hier." Auch der Inspekteur des SanitĂ€tsdienstes, Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich BaumgĂ€rtner, betonte, dass die SanitĂ€tsakademie fĂŒr die erstklassige Ausbildung des SanitĂ€tspersonals in der Bundeswehr maßgeblich verantwortlich sei. Nur so könne der SanitĂ€tsdienst die Gesundheitsversorgung der Bundeswehr bestmöglich gewĂ€hrleisten - sowohl national als auch international.

VerÀnderte Schwerpunkte

WĂ€hrend frĂŒher der Schwerpunkt bei der Ausbildung der SanitĂ€tskrĂ€fte in der Ernst-von-Bergmann-Kaserne auf der sanitĂ€tsdienstlichen Versorgung in internationalen KriseneinsĂ€tzen lag, wird heute im Hinblick auf die Landes- und BĂŒndnisverteidigung ausgebildet. "Heutzutage widmen wir uns auch der Ausbildung ukrainischer Soldatinnen und Soldaten. Unsere Zielsetzung fĂŒr die Zukunft besteht darin, die Bedeutung moderner Medizin auf dem Gefechtsfeld hervorzuheben", erklĂ€rt Generalstabsarzt Dr. Hans-Ulrich Holtherm. Die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine und Israel unterstrichen, wie zeitgemĂ€ĂŸ und bedeutsam ein reibungslos funktionierender SanitĂ€tsdienst fĂŒr die StreitkrĂ€fte sei, so der Kommandeur der SanitĂ€tsakademie der Bundeswehr weiter.

Bayern ist stolze Heimat

Mit einem Staatsempfang im Schloss Schleißheim drĂŒckte die Bayerische Staatsregierung die enge Beziehung zwischen der SanitĂ€tsakademie und dem Freistaat Bayern aus. Der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister fĂŒr Bundesangelegenheiten und Medien, Dr. Florian Hermann, betonte: "Bayern ist stolze Heimat fĂŒr das Mutterhaus des SanitĂ€tsdienstes." Die Akademie stehe fĂŒr höchste medizinische MaßstĂ€be, SpitzenqualitĂ€t bei Aus- und Fortbildung und hoch motiviertes Personal. Damit bereichere die SanitĂ€tsakademie auch den Wissenschaftsstandort MĂŒnchen, so der Staatsminister. Das JubilĂ€um fand vor dem Schloss Schleißheim mit einer Bayerischen Serenade einen angemessenen Abschluss. Das Gebirgsmusikkorps der Bundeswehr aus Garmisch-Partenkirchen und der Ehrenzug des Wachbataillons aus Berlin sorgten an diesem besonderen Tag fĂŒr eine festliche AtmosphĂ€re.

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