Protestzug, Tesla-Werk

Protestzug zum Tesla-Werk geplant - Lage zunÀchst ruhig

11.05.2024 - 11:17:35 | dpa.de

Nach chaotischen Szenen am Freitag bei Anti-Tesla-Protesten in GrĂŒnheide ist es in der Nacht ruhig geblieben. Heute sind weitere Aktionen geplant.

  • Aktivisten versammeln sich im Protestcamp in GrĂŒnheide. - Foto: Carsten Koall/dpa
    Aktivisten versammeln sich im Protestcamp in GrĂŒnheide. - Foto: Carsten Koall/dpa
  • Ausgangspunkt der Proteste war das in der NĂ€he des Autowerks in GrĂŒnheide errichtete Protestcamp. - Foto: Michael Ukas/tnn/dpa
    Ausgangspunkt der Proteste war das in der NĂ€he des Autowerks in GrĂŒnheide errichtete Protestcamp. - Foto: Michael Ukas/tnn/dpa
  • Auf einem Flugplatz in Neuhardenberg schafften es Demonstranten auf das GelĂ€nde. - Foto: Patrick Pleul/dpa
    Auf einem Flugplatz in Neuhardenberg schafften es Demonstranten auf das GelÀnde. - Foto: Patrick Pleul/dpa
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Die Polizei bereitet sich heute auf weitere Proteste gegen US-Elektroautobauer Tesla nahe dem Werk in GrĂŒnheide bei Berlin vor. «Wir sind sensibilisiert», sagte ein Polizeisprecher.

Ein BĂŒrgerbĂŒndnis plant fĂŒr den Nachmittag einen Protestzug vom Bahnhof Fangschleuse zur Tesla-Fabrik. Auf der Autobahn 10 war die Anschlussstelle Freienbrink deshalb nach Angaben der Polizei in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Polizei riet dazu, den Bereich weitrĂ€umig zu umfahren. Die Lage in der Nacht und am Morgen sei ruhig gewesen, sagte der Sprecher.

Aktivisten versuchten, auf das GelÀnde vorzudringen

Am Freitag hatte es Tumulte am Rande des Tesla-WerksgelĂ€ndes gegeben. Mehrere Aktivisten hatten versucht, auf das GelĂ€nde vorzudringen, die Polizei stoppte dies. Protestteilnehmer und Beamte gerieten aneinander. Die Polizei setzte Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Mehrere Teilnehmer sowie 21 EinsatzkrĂ€fte wurden laut Polizei verletzt, 16 Menschen kamen zunĂ€chst in Gewahrsam. Die Beamten waren mit einem Großaufgebot aus mehreren LĂ€ndern im Einsatz. Tesla hatte am Freitag nicht produziert - das hatte nach Angaben einer Sprecherin aber mit dem BrĂŒckentag nach dem Feiertag Christi Himmelfahrt zu tun.

Das Autowerk ist das einzige von Firmenchef Elon Musk in Europa. Die Proteste mehrerer Gruppen, die seit Mittwoch andauern, sollen bis zum Sonntag weitergehen. Sie richten sich gegen die geplante Erweiterung von Tesla zum Bau eines GĂŒterbahnhofes, wofĂŒr Wald gerodet werden soll, sowie gegen die Produktion von Elektroautos generell. Bei einer BĂŒrgerbefragung in GrĂŒnheide hatte eine Mehrheit gegen die Erweiterung gestimmt, danach signalisierten die Gemeinde und Tesla, dass weniger Wald gerodet werden soll.

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