Koalition will kritische Infrastruktur besser schĂŒtzen
05.01.2026 - 15:34:55 | dts-nachrichtenagentur.deĂhnlich Ă€uĂerte sich der Vorsitzende des Geheimdienste-Kontrollgremiums im Bundestag, Marc Henrichmann (CDU). "In einem Akt politischer NaivitĂ€t und Kurzsichtigkeit wurde glĂ€serne Transparenz unserer kritischen Infrastruktur sogar allzu oft ĂŒber Sicherheitsinteressen gestellt", sagte er dem "Handelsblatt". "Der Vorfall in Berlin zeigt in besonderem MaĂe, wie verwundbar wir auch in Deutschland sind und welche schrecklichen Folgen AnschlĂ€ge wie dieser fĂŒr die Betroffenen nach sich ziehen." Der Bund werde "alles dafĂŒr tun, gewalttĂ€tige Extremisten und Feinde unserer Demokratie zu bekĂ€mpfen", versicherte Henrichmann.
SchĂ€tzl schlug vor, das parlamentarische Verfahren zum sogenannten Kritis-Dachgesetz zu nutzen, "um die Balance zwischen Transparenz und Schutzzielen auszugestalten". Das Gesetz soll verpflichtende Vorgaben fĂŒr Einrichtungen der sogenannten kritischen Infrastruktur (Kritis) schaffen, um Deutschland besser vor Sabotage, TerroranschlĂ€gen und den Folgen von Naturkatastrophen zu schĂŒtzen. Henrichmann sagte: "Das Kritis-Dachgesetz kann nur der Anfang eines langen Weges hin zu gesellschaftlicher WiderstandsfĂ€higkeit sein."
Der entsprechende Gesetzentwurf der Bundesregierung wurde im November 2025 erstmals im Bundestag beraten und anschlieĂend zur weiteren Beratung an die AusschĂŒsse ĂŒberwiesen. Im Rahmen einer Expertenanhörung wurden die vorgesehenen Transparenzpflichten bereits als problematisch kritisiert.
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