Kommunen drÀngen auf StÀrkung von Zivil- und Katastrophenschutz
12.09.2024 - 15:19:12Es sei richtig, dass mit dem bundesweiten Warntag die verschiedenen Systeme zur Warnung der Bevölkerung im Krisen- oder Katastrophenfalle regelmĂ€Ăig ĂŒberprĂŒft werden, so Berghegger. "Auch wenn die Warntage immer bessere Ergebnisse liefern, ist es notwendig, den Zivil- und Katastrophenschutz zu stĂ€rken, die Institutionen besser auszustatten und das Zusammenspiel der verschiedenen Akteure kontinuierlich zu verbessern", sagte er. "Neben der Warnung im Ernstfall ist auch eine bessere Vorbereitung, zum Beispiel durch Notstromaggregate, eine nationale Notstromreserve, die Vorhaltung von lebensnotwendigen Medikamenten und VorrĂ€ten von Wasser und Lebensmitteln nötig", so Berghegger. Die Kommunen hĂ€tten in den vergangenen Jahren ihre Hausaufgaben fĂŒr eine bessere Warnung der Bevölkerung in Deutschland gemacht. "Es ist aber wichtig, dass Bund und LĂ€nder die Fristen zur Abwicklung des Sirenenförderprogramms dieses Jahr erneut verlĂ€ngert haben, um den Ausbau zu unterstĂŒtzen. Wirksamer Bevölkerungsschutz ist eine gesamtstaatliche Aufgabe. Sie gehört auch jenseits der Warntage weit oben auf die politische Agenda." Unionsfraktionsvize Andrea Lindholz (CSU) fordert konkret einen weiteren Aufbau von Sirenen in der FlĂ€che. "Die Bedrohung durch Krisen und Katastrophen hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Eine effektive Warninfrastruktur ist daher fĂŒr den Schutz unserer Bevölkerung von ĂŒberragender Bedeutung", sagte Lindholz der "Rheinischen Post". Bereits die letzte Bundesregierung habe den Weg zu einer "grundlegenden Modernisierung der Warnsysteme eingeschlagen", so die CSU-Innenpolitikerin. Dieser Weg mĂŒsse jetzt konsequent weitergegangen werden. "Dazu zĂ€hlt auch ein weiterer Aufbau von Sirenen in der FlĂ€che. Bund und LĂ€nder mĂŒssen den Warntag jetzt sorgfĂ€ltig auswerten und, wo nötig, nachsteuern", so Lindholz weiter.


