Polenbeauftragter, Pessimismus

Polenbeauftragter warnt vor Pessimismus nach PrÀsidentschaftswahl

02.06.2025 - 10:03:26 | dts-nachrichtenagentur.de

Nach dem Sieg des Rechtskonservativen Karol Nawrocki bei den PrÀsidentschaftswahlen in Polen warnt der Polenbeauftragte der Bundesregierung, Knut Abraham (CDU), vor zu viel Pessimismus.

Knut Abraham (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Knut Abraham (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Auch der neue polnische StaatsprĂ€sident wird an den Grundkoordinaten Polens, der EU-, der Nato-Mitgliedschaft sowie der UnterstĂŒtzung der Ukraine nicht rĂŒtteln", sagte Abraham der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). "Wir sollten uns nicht beirren lassen." Zugleich sagte Abraham, "die TonalitĂ€t könnte unharmonischer und robuster werden".

Polen habe aber eine zentrale Rolle in Europa. Abraham riet Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), seinen bisherigen Kurs fortzusetzen und weiter auf eine aktive Zusammenarbeit zu setzen. "Der Kanzler hat bereits die richtigen Akzente gesetzt. Und er hat gezeigt, dass er die neue Rolle Polens klar sieht, versteht und begrĂŒĂŸt." So sei Merz nach seinem Amtsantritt am selben Tag nach Paris und Warschau gereist. Dort habe er sich auch schwierigen Themen gestellt. "Weil er um die enorme Bedeutung der deutsch-polnischen Beziehung weiß", sagte Abraham.

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