CDU hält mutmaßlichen China-Spionagefall für Spitze des Eisbergs
20.05.2026 - 16:40:07 | dts-nachrichtenagentur.deChina erhöhe seit Jahren die hybride Kriegsführung gegen den Westen, so Kiesewetter. Dazu zählten Cyberangriffe, Spionage, transnationale Repression - also Druck auf Menschen im Ausland - und geoökonomische Erpressung, etwa wirtschaftlicher Druck zur Durchsetzung politischer Ziele. Deutschland stehe besonders in Wirtschaft und Wissenschaft im Fokus. Peking versuche, Know-how unter anderem in Militärtechnik, Robotik, additiven Fertigungstechniken wie 3D-Druck, Dual-Use-Technologien, Künstlicher Intelligenz und Informatik "abzugreifen, um das letztlich gegen uns selbst einzusetzen", sagte der Sicherheitspolitiker. Dual-Use bezeichnet Güter, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können.
Kiesewetter forderte, Aufklärung und Prävention zu chinesischer Spionage zu verstärken und Resilienz aufzubauen. Dazu nannte er das Verbot von Forschungskooperationen und die Einschränkung des Zugangs chinesischer Forscher. Zudem sei es zwingend notwendig, die Ein-China-Politik insgesamt zu ändern. Als ersten Schritt müsse der chinesische Botschafter einbestellt und die erst kürzlich postulierte einseitige strategische Partnerschaft mit China beendet werden.
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