Wirtschaftsweise Grimm bringt RentenkĂŒrzungen ins GesprĂ€ch
21.11.2023 - 13:17:01 | dts-nachrichtenagentur.deGrimm mahnte aber auch: "Man muss jetzt aufpassen, dass man keine SchnellschĂŒsse macht." Sparpotenzial gebe es auch bei Subventionen fĂŒr Unternehmen und Haushalte im Rahmen der Heizungsförderung, sagte das Mitglied im SachverstĂ€ndigenrat Wirtschaft. Grimm sprach sich dafĂŒr aus, stĂ€rker auf die CO2-Bepreisung als Leitinstrument fĂŒr den Klimaschutz umzustellen und im Gegenzug die Förderprogramme zurĂŒckzufahren. "Die Klimatransformation so stark auf Förderprogramme aufzubauen, ist ohnehin nicht durchhaltbar", sagte sie. "AuĂerdem könnte man bei Subventionen fĂŒr fossile EnergietrĂ€ger in Rotstift anlegen. Oder auch bei Agrarsubventionen." ZurĂŒckhaltend Ă€uĂerte sich Grimm zu möglichen Steuererhöhungen. "Ich glaube, wir brauchen eine Steuerreform, die die Unternehmenssteuern von den Einkommensteuern entkoppelt und dann auch die Einkommensbesteuerung anpasst. Aber das macht man nicht von heute auf morgen", sagte die Ăkonomin an der UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg. "Es ist wichtig, Entscheidungen ĂŒber zusĂ€tzliche Steuern nicht zu ĂŒberstĂŒrzen und damit die Wachstumschancen zu dĂ€mpfen. Das wĂ€re höchst kontraproduktiv." Eine Anpassung der Schuldenbremse im Grundgesetz hĂ€lt Grimm fĂŒr unrealistisch. Die dafĂŒr nötige Zweidrittelmehrheit im Bundestag "sehe ich nicht".
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