Iran, Israel

Berlin zögert mit EinschÀtzung zur StabilitÀt des Mullah-Regimes

18.03.2026 - 14:10:02 | dts-nachrichtenagentur.de

Nach der Tötung von Irans Sicherheitschef Ali Laridschani bei einem israelischen Luftangriff will die Bundesregierung noch keine konkrete EinschÀtzung zur StabilitÀt des Regimes abgeben.Laridschani habe als Vorsitzender des obersten Nationalen Sicherheitsrats eine "zentrale Rolle" im iranischen Regime gespielt, sagte ein Sprecher des AuswÀrtigen Amts am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur.

AuswÀrtiges Amt (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
AuswÀrtiges Amt (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
"Wir beobachten, welche Folge auch diese Tötung von Herrn Laridschani auf die StabilitĂ€t und auf die zukĂŒnftige Ausrichtung des iranischen Regimes haben wird." Zu weiteren Spekulationen könne er sich mangels eigener Erkenntnisse nicht Ă€ußern.

Israel hatte seine Angriffe auf die iranische FĂŒhrungsriege zuletzt verstĂ€rkt. Neben Laridschani war am selben Tag auch der Kommandeur der einflussreichen paramilitĂ€rischen Basij-Truppe, Gholamreza Soleimani, bei israelischen Luftangriffen getötet worden. Am Mittwoch meldete Israel dann die Tötung des iranischen Geheimdienstministers Esmaeil Khatib.

Mit Blick auf die völkerrechtliche Einordnung dieser Strategie verwies der Sprecher des Außenministeriums auf frĂŒhere Aussagen. GrundsĂ€tzlich gelte das humanitĂ€re Völkerrecht. "Und danach dĂŒrfen Kombattanten Ziel bewaffneter SchĂ€digungshandlungen, also Angriffe, sein oder werden. Und dazu gehören zum Beispiel Angehörige bewaffneter KrĂ€fte einer Konfliktpartei."

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