Wirtschaftsministerium dÀmpft Hoffnungen auf Konjunkturbelebung
14.08.2024 - 10:27:35Aktuelle FrĂŒhindikatoren deuteten ebenfalls auf eine gedĂ€mpfte Entwicklung hin, so das Ministerium. Die "grundsĂ€tzlichen Ausgangsbedingungen" fĂŒr eine binnenwirtschaftlich getragene Belebung in der zweiten JahreshĂ€lfte seien aber nach wie vor gegeben, heiĂt es im Monatsbericht weiter. Die privaten Haushalte hĂ€tten infolge der gesunkenen Inflationsraten und der Tariflohnsteigerungen auch real wieder mehr Geld zur VerfĂŒgung und blickten nicht mehr so pessimistisch in die Zukunft. Dies zeige sich in der jĂŒngsten Umfrage zum GfK-Konsumklima, wonach sich die Verbraucherstimmung im August weiter erholen dĂŒrfte. Vom privaten Konsum könnten somit in der zweiten JahreshĂ€lfte "konjunkturelle Impulse" kommen, so die Hoffnung des Ministeriums. Auch die eingeleitete Zinswende der EuropĂ€ischen Zentralbank dĂŒrfte sich im weiteren Jahresverlauf zunehmend bemerkbar machen: So deuteten Umfragen des jĂŒngsten "Bank Lending Surveys" der EZB fĂŒr Deutschland auf eine "Trendwende" in der Kreditnachfrage hin. Bei den Unternehmenskrediten sei dabei der Kreditbedarf insbesondere auf gestiegene Investitionsabsichten zurĂŒckzufĂŒhren, was auf eine Belebung der Anlageinvestitionen im zweiten Halbjahr hinweise, hieĂ es.


