Niedersachsens Justizministerin will Vergewaltiger hÀrter bestrafen
Veröffentlicht am: 28.03.2024 um 06:32 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS"Das steht doch in keinem VerhĂ€ltnis zu einer Vergewaltigung, fĂŒr die derzeit ein Strafrahmen ab zwei Jahren Freiheitsstrafe gilt", machte Wahlmann deutlich und nannte ein weiteres Beispiel: Ein bewaffnetes Handeltreiben mit BetĂ€ubungsmitteln in nicht geringer Menge werde mit mindestens fĂŒnf Jahren Haft bestraft. Gleiches gelte aber auch fĂŒr den Totschlag. "Da passt etwas nicht, finde ich; das ist schlicht und einfach ungerecht", sagte die frĂŒhere Richterin. Die oppositionelle CDU im Landtag hĂ€lt von Wahlmanns VorstoĂ nichts und findet, die Justizministerin solle "nicht von den eigentlichen Problemen ablenken". Die Zahl der Straftaten steige, die Strafverfahren dauerten immer lĂ€nger. "Das ist das eigentliche Problem, dem sich die Ministerin annehmen muss. Wir sollten daher nicht weiter am Strafrecht herumdoktern, sondern die Justizministerin sollte auf Landesebene in Niedersachsen ihre Hausaufgaben machen. Dazu gehören mehr Stellen fĂŒr Richter und StaatsanwĂ€lte in der Strafjustiz", sagte Carina Hermann, parlamentarische GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Fraktion.
