Warnstreikwelle, LuftsicherheitskrÀfte

Warnstreikwelle der LuftsicherheitskrÀfte beginnt in Hamburg

13.03.2024 - 22:29:51

Ob Bus, Bahn oder Flugzeug: AusstÀnde machen in diesen Tagen die ReiseplÀne vieler Menschen zunichte. Am Donnerstag ist es wieder so weit: Auf einigen FlughÀfen geht kein Flieger.

  • Anzeigetafel am Flughafen MĂŒnchen: Die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Lufthansa und der Lufthansa Cityline streiken. - Foto: Peter Kneffel/dpa

    Peter Kneffel/dpa

  • Ein Warnstreik des Sicherheitspersonals fĂŒhrt am Donnerstag zu EinschrĂ€nkungen an vielen deutschen FlughĂ€fen. - Foto: Christian Charisius/dpa

    Christian Charisius/dpa

Anzeigetafel am Flughafen MĂŒnchen: Die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Lufthansa und der Lufthansa Cityline streiken. - Foto: Peter Kneffel/dpaEin Warnstreik des Sicherheitspersonals fĂŒhrt am Donnerstag zu EinschrĂ€nkungen an vielen deutschen FlughĂ€fen. - Foto: Christian Charisius/dpa

Am Hamburger Flughafen hat am Abend eine neue Warnstreikwelle der BeschÀftigten im Luftsicherheitsbereich begonnen. Sie sind seit 22.00 Uhr im Ausstand, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi bestÀtigte. Der Warnstreik soll 24 Stunden dauern.

Der fĂŒnftgrĂ¶ĂŸte Flughafen hat bereits mitgeteilt, dass fĂŒr Donnerstag alle Starts mit Passagieren abgesagt wurden. Betroffen sind 141 geplante AbflĂŒge. Zudem sei davon auszugehen, dass die Nachwirkungen des Ausstands auch noch am Freitag – und damit zum Ferienstart in Hamburg – zu spĂŒren sein werden.  Zwar könnten Flugzeuge am Donnerstag landen. «Dennoch kann es auch bei den AnkĂŒnften am Hamburg Airport aufgrund des Verdi-Streiks ganztĂ€gig zu Flugstreichungen und deutlichen Verzögerungen kommen», hieß es.

Diese FlughÀfen sind betroffen

Der ganztĂ€gige Ausstand der LuftsicherheitskrĂ€fte am Donnerstag betrifft nach Verdi-Angaben im Laufe der Nacht schrittweise nach Hamburg auch die Airports Stuttgart, Karlsruhe/Baden-Baden, Köln und Berlin. Auch am Freitag hat Verdi hat das Luftsicherheitspersonal zu Warnstreiks aufgerufen. Dann soll nach und nach die fĂŒnf FlughĂ€fen Hannover, Dortmund, Weeze, Dresden und Leipzig treffen. 

Bei den Tarifverhandlungen der Luftsicherheit geht es um die Arbeitsbedingungen von etwa 25.000 BeschĂ€ftigten privater Sicherheitsdienstleister. Sie kontrollieren im Auftrag der Bundespolizei Passagiere, Personal und GepĂ€ck an den ZugĂ€ngen zum Sicherheitsbereich. Bei dem Konflikt sind bislang fĂŒnf Verhandlungsrunden ohne Ergebnis geblieben.

Verdi fordert bei einer Laufzeit von zwölf Monaten eine Stundenlohnerhöhung um 2,80 Euro mit schneller einsetzenden MehrarbeitszuschlĂ€gen ab der ersten Überstunde. Die im Verband BDLS organisierten Luftsicherheitsunternehmen haben nach eigenen Angaben 2,70 Euro in drei Stufen angeboten, bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Eine sechste Verhandlung ist fĂŒr den 20. MĂ€rz verabredet.

@ dpa.de