Oktoberfest: 52-jÀhriger FahrgeschÀft-Mitarbeiter stirbt nach Unfall
Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 06:12 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSAuf dem MĂŒnchner Oktoberfest ist am Montag ein 52-jĂ€hriger serbischer Mitarbeiter eines FahrgeschĂ€fts an den Folgen eines Betriebsunfalls gestorben. Der Unfall ereignete sich gegen 21:50 Uhr auf der Theresienwiese.
Mitarbeiter erliegt Verletzungen im Krankenhaus
Der Mann wurde nach dem Unfall zunĂ€chst schwer verletzt und von RettungskrĂ€ften in ein MĂŒnchner Krankenhaus gebracht. Dort erlag er spĂ€ter seinen Verletzungen.
Weitere Einzelheiten zum Hergang wurden zunĂ€chst nicht mitgeteilt. Die Ermittlungen vor Ort ĂŒbernahm das Kommissariat 13 der MĂŒnchner Kriminalpolizei.
Keine Gefahr fĂŒr FahrgĂ€ste
Nach bisherigen Erkenntnissen bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr fĂŒr die FahrgĂ€ste des betroffenen FahrgeschĂ€fts. Zeugen des Unfalls wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut.
Der tödliche Betriebsunfall ereignete sich wÀhrend des Oktoberfests, das am Wochenende zuvor mit dem traditionellen Festbeginn gestartet war. Die Theresienwiese ist in dieser Zeit nicht nur ein stark frequentierter Publikumsort, sondern auch ein temporÀrer Arbeitsstandort mit zahlreichen FahrgeschÀften, Zelten, Versorgungsbetrieben und technischen Anlagen.
Bei FahrgeschĂ€ften gelten fĂŒr die Sicherheit der Besucher umfangreiche PrĂŒf- und Ăberwachungspflichten. Dazu gehören die technische Abnahme vor der Inbetriebnahme sowie Kontrollen wĂ€hrend des Festbetriebs. Diese MaĂnahmen richten sich vor allem auf den Schutz der FahrgĂ€ste; ein tödlicher Unfall eines BeschĂ€ftigten betrifft zusĂ€tzlich betriebliche AblĂ€ufe, Arbeitswege und die Einhaltung von Arbeitsschutzvorgaben.
Ermittlungen sollen Unfallhergang klÀren
Die Ermittlungen des Kommissariats 13 mĂŒssen nun klĂ€ren, wie es zu dem Betriebsunfall kam und welche technischen oder organisatorischen UmstĂ€nde eine Rolle spielten. Dazu gehören typischerweise die Sicherung des Unfallorts, die Befragung von Zeugen sowie die Untersuchung des betroffenen FahrgeschĂ€fts und möglicher Betriebsunterlagen.
FĂŒr die Besucher hatte der Unfall nach den bisherigen Erkenntnissen keine unmittelbaren Folgen: Eine Gefahr fĂŒr die FahrgĂ€ste bestand zu keinem Zeitpunkt. Die Betreuung der Zeugen durch ein Kriseninterventionsteam zeigt zugleich, dass der Vorfall fĂŒr anwesende BeschĂ€ftigte und Besucher psychisch belastend war.
