Buschmann, Symbole

Buschmann entsetzt ĂŒber islamistische Symbole auf Demo in Essen

05.11.2023 - 00:00:00

Politiker aus Bund und LÀndern haben schockiert auf die pro-palÀstinensischen Demonstrationen im Ruhrgebiet reagiert und eine konsequente Antwort des Staates gefordert.

Bilder der Veranstaltung zeigen Menschen mit islamistischen Flaggen und Symbolen durch die Essener Innenstadt laufen. "Offengestanden bin ich entsetzt", sagte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) der "Bild am Sonntag".

Erst kĂŒrzlich habe er sich an die Landesjustizminister und indirekt an die Landesinnenminister gewandt und eine entschlossene und entschiedene Polizeitaktik angeregt. Buschmann: "Das Ziel muss sein, die IdentitĂ€ten von VerdĂ€chtigen festzustellen und Beweismittel zu sichern, damit es schnell zu Strafverfahren kommen kann." Der zustĂ€ndige NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sieht in den Demonstrationen "eine neue QualitĂ€t" erreicht. "Ein derart deutliches Werben fĂŒr islamistische Ziele auf offener Straße war bisher in NRW nicht feststellbar." Die EinsatzkrĂ€fte hĂ€tten mit UnterstĂŒtzung von Dolmetschern und Mitarbeitern des Staatsschutzes sowie der Versammlungsbehörde arabische Schriftzeichen und Symbole auf Flaggen schnell ausgewertet, so Reul. "Dabei konnten sie bisher keine strafrechtlichen VerstĂ¶ĂŸe feststellen. Trotzdem werden wir weiteres Bild- und Tonmaterial prĂŒfen und alles, was ansatzweise relevant ist, der Staatsanwaltschaft vorlegen." Wer auf Straßen den Kalifat-Staat ausrufe, habe die demokratische Grundordnung in unserem Land nicht verstanden. "Wir werden die Auflagen dafĂŒr noch mal genau ĂŒberprĂŒfen und gegebenenfalls noch enger fassen. Und vor allem werden wir den Bund auffordern, Verbote weiterer hier relevanter islamistischer Vereinigungen rechtlich prĂŒfen zu lassen." CSU-Landesgruppen-Chef Alexander Dobrindt: "Das sind gefĂ€hrliche Entwicklungen mitten in Deutschland. Islamisten, Juden-Hassern und Terror-UnterstĂŒtzern darf die Straße nicht ĂŒberlassen werden. SpĂ€testens beim Entrollen islamistischer Banner und Kalifats-Plakate hĂ€tten die SicherheitskrĂ€fte einschreiten mĂŒssen." Seine Forderung: "Es brauche eine StrafrechtsverschĂ€rfung mit Mindestfreiheitsstrafen bis zu Passentzug und Abschiebung."

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