PropalÀstinensische, Aktivisten

PropalÀstinensische Aktivisten wollen Uni lÀnger besetzen

23.05.2024 - 10:40:42

PropalĂ€stinensische Aktivisten halten RĂ€ume der Berliner Humboldt-UniversitĂ€t besetzt. Sie wollen so lange dort bleiben bis ihre Forderungen erfĂŒllt sind.

  • Auf dem GelĂ€nde der Humboldt-UniversitĂ€t Berlin gibt es Proteste gegen den Krieg im Gazastreifen. Auch an UniversitĂ€ten in den USA hatte es zuletzt propalĂ€stinensische Demonstrationen gegeben. Archivbild - Foto: Paul Zinken/dpa

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  • Protest von propalĂ€stinensischen Demonstrierenden vor dem Institut fĂŒr Sozialwissenschaften der Berliner Humboldt-UniversitĂ€t. - Foto: Soeren Stache/dpa

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Auf dem GelĂ€nde der Humboldt-UniversitĂ€t Berlin gibt es Proteste gegen den Krieg im Gazastreifen. Auch an UniversitĂ€ten in den USA hatte es zuletzt propalĂ€stinensische Demonstrationen gegeben. Archivbild - Foto: Paul Zinken/dpaProtest von propalĂ€stinensischen Demonstrierenden vor dem Institut fĂŒr Sozialwissenschaften der Berliner Humboldt-UniversitĂ€t. - Foto: Soeren Stache/dpa

Die propalĂ€stinensischen Aktivisten wollen RĂ€ume der Berliner Humboldt-UniversitĂ€t laut einer Vertreterin so lange besetzen, bis ihre Forderungen erfĂŒllt sind.

Am Nachmittag, wĂ€hrend einer geplanten Diskussionsveranstaltung, wolle man mit der Hochschulleitung ĂŒber eine VerlĂ€ngerung der Besetzung verhandeln, erklĂ€rte die Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

«Es ist eine dynamische Situation»

Aktivisten hatten am Mittwoch aus Protest gegen Israel und zur UnterstĂŒtzung der PalĂ€stinenser RĂ€ume der Berliner Humboldt-UniversitĂ€t (HU) besetzt. Laut der Aktivisten-Sprecherin haben etwa 100 Personen von verschiedenen Berliner Hochschulen dort ĂŒbernachtet. Sie dĂŒrfen ihren Protest bis Donnerstagabend fortsetzen. Bis 18 Uhr ist die Besetzung laut Hochschulsprecherin Christiane Rosenbach geduldet. Wie das weitere Vorgehen aussehe, könne sie nicht sagen. «Es ist eine dynamische Situation», sagte sie.

Der Konflikt im Nahen Osten ist inzwischen an deutschen Hochschulen angekommen. Immer wieder gibt es Proteste gegen das Vorgehen Israels im Gaza-Krieg und Aktionen Studierender fĂŒr eine SolidaritĂ€t mit den PalĂ€stinensern. Eine Besetzung an der Freien UniversitĂ€t Berlin vor wenigen Wochen war von der Polizei aufgelöst worden.

«Bedingungslose SolidaritÀt mit dem palÀstinensischen Volk»

Die Besetzer der Gruppe namens Student Coalition Berlin werfen Israel in einer Mitteilung «Völkermord» und «laufende Massenmorde» vor. Es gehe um die «bedingungslose SolidaritÀt mit dem palÀstinensischen Volk».

Von Berliner Hochschulen fordern sie unter anderem, dass diese sich fĂŒr einen sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand von Israel einsetzen, Druck auf die deutsche Regierung ausĂŒben, ein Waffenembargo gegen Israel zu verhĂ€ngen und alle deutschen militĂ€rischen, finanziellen und diplomatischen Hilfen an Israel zu beenden.

Nach dem beispiellosen Massaker der Hamas mit mehr als 1200 Toten am 7. Oktober in Israel kamen im folgenden Gaza-Krieg laut der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde mehr als 35.000 PalĂ€stinenser ums Leben, wobei die unabhĂ€ngig kaum zu ĂŒberprĂŒfende Zahl nicht zwischen Zivilisten und KĂ€mpfern unterscheidet.

@ dpa.de