Russlands Kriegsflotte beginnt strategisches Manöver
10.09.2024 - 09:27:31 | dpa.deBis 16. September seien bei den Ăbungen mehr als 400 Kriegsschiffe, darunter auch U-Boote, und mehr als 90.000 Angehörige verschiedener FlottenverbĂ€nde im Einsatz, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Die Ăbungen liefen demnach im Stillen und im Arktischen Ozean, in der Ostsee und im Kaspischen Meer sowie im Mittelmeer, wo Russland in der syrischen Hafenstadt Tartus eine Basis hat.
Das gröĂte Marinemanöver des Jahres gilt auch als Machtdemonstration an den Westen angesichts der schweren Spannungen im Zuge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Russland sieht vor allem die Nato, deren Mitglieder die Ukraine militĂ€risch unterstĂŒtzen, als Bedrohung. Ziel des Manövers sei es, die Bereitschaft der Kommandeure der verschiedenen Einheiten der Kriegsflotte bei der Steuerung der unterschiedlichen KampfverbĂ€nde zu ĂŒberprĂŒfen, hieĂ es.
Eingesetzt wĂŒrden bei der Ăbung auch mehr als 120 Flugzeuge und Hubschrauber sowie rund 7.000 Einheiten Technik, teilte das Ministerium weiter mit. GeĂŒbt werde der Einsatz von HochprĂ€zisionswaffen und Kriegstechnik bei der Zerstörung wichtiger strategischer Ziele und feindlicher Stellungen sowie das Zusammenspiel mit TruppenverbĂ€nden verbĂŒndeter Staaten. Beteiligt seien auch Angehörige anderer Sicherheitsstrukturen, darunter das Innenministerium, der Inlandsgeheimdienst FSB und der nationale Wach- und Sicherheitsdienst Russlands.
Die "?zean"-Manöver haben eine lange Tradition. Sie waren schon zu Sowjetzeiten die gröĂten Ăbungen zur ĂberprĂŒfung der Kampfbereitschaft der Kriegsflotte des Riesenreiches mit seinen zahlreichen ZugĂ€ngen zu den Weltmeeren.
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