RWI, FachkrÀftemangel

RWI will FachkrÀftemangel auch mit Zuwanderung lösen

Veröffentlicht am: 30.03.2024 um 11:22 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS

Der PrĂ€sident des RWI-Leibniz-Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung, Christoph Schmidt, hĂ€lt Zuwanderung fĂŒr einen wichtigen Hebel, um den FachkrĂ€ftemangel in Deutschland zu bekĂ€mpfen.

Bauarbeiten an der Bahnstrecke Halle (Saale) - Leipzig bei Kanena (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Bauarbeiten an der Bahnstrecke Halle (Saale) - Leipzig bei Kanena (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Die Zuwanderung von FachkrĂ€ften ist prinzipiell von zentraler Bedeutung, um der Erosion der FachkrĂ€ftebasis entgegenzuwirken", sagte er der "Rheinischen Post" (Samstag). "Die aktuellen Projektionen der Bevölkerungsentwicklung gingen dementsprechend bereits davon aus, dass der demographische Wandel durch Zuwanderung abgemildert werden wird." Schmidt schrĂ€nkte allerdings ein: "Zuwanderung allein wird das Problem des FachkrĂ€ftemangels nicht lösen können." Um auf Dauer genĂŒgend FachkrĂ€fte zu haben, mĂŒssten vielmehr weitere zur VerfĂŒgung stehenden Hebel genutzt werden.

"Dazu gehören Anstrengungen, mehr inlÀndische ArbeitskrÀfte zu mobilisieren, Digitalisierung und Automatisierung konsequent auszubauen sowie gezielt Aus- und Weiterbildung anzubieten", so der RWI-Chef.

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