Deutschland, Schweiz

Drei mutmaßliche Agenten Russlands vor Gericht

17.03.2026 - 12:17:01 | dpa.de

Sabotage per Paket: Drei MĂ€nner sollen AnschlĂ€ge auf den GĂŒtertransport vorbereitet haben - im Auftrag des russischen Geheimdienstes. In Stuttgart beginnt ein brisanter Prozess.

  • Die drei MĂ€nner kommen alle aus der Ukraine. - Foto: dpa
    Die drei MĂ€nner kommen alle aus der Ukraine. - Foto: dpa
  • Russische Nachrichtendienste sind auch in Deutschland aktiv – das ist seit Jahren ein Thema fĂŒr die Sicherheitsbehörden hierzulande. - Foto: Soeren Stache/dpa
    Russische Nachrichtendienste sind auch in Deutschland aktiv – das ist seit Jahren ein Thema fĂŒr die Sicherheitsbehörden hierzulande. - Foto: Soeren Stache/dpa
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Brandpakete, die Lastwagen in Flammen setzen, Lagerhallen in Brand stecken und dabei VerwĂŒstung und Tod hinterlassen sollen: In Stuttgart stehen drei MĂ€nner vor Gericht, weil sie als mutmaßliche Agenten Sabotageakte vorbereitet und sich zu BrandanschlĂ€gen im Auftrag eines russischen Geheimdienstes verabredet haben sollen. Die Beschuldigten – 22, 25 und 30 Jahre alt – stammen aus der Ukraine. Sie wurden im Mai 2025 in Köln, Konstanz sowie im Schweizer Kanton Thurgau festgenommen.

Nach Angaben der Bundesanwaltschaft sollen sie bereit gewesen sein, im Auftrag des russischen Nachrichtendienstes gezielt AnschlĂ€ge auf den GĂŒterverkehr in Deutschland zu begehen. Im MĂ€rz 2025 hĂ€tten sie ĂŒber einen ukrainischen Postdienstleister zwei scheinbar harmlose Pakete mit Autoersatzteilen Richtung Ukraine verschickt – tatsĂ€chlich ausgestattet mit aktivierten GPS-Trackern. Diese Testsendungen sollten laut Anklage dazu dienen, Transportwege und logistische AblĂ€ufe des Paketdienstes auszuspionieren. 

Ziel: möglichst großer Schaden

In einem nĂ€chsten Schritt, so der Vorwurf, hĂ€tten die MĂ€nner Pakete mit BrandsĂ€tzen auf den Weg bringen sollen. Diese hĂ€tten sich dann «in Deutschland oder sonst auf dem Weg in nicht von Russland besetzte Teile der Ukraine» entzĂŒnden und möglichst großen Schaden verursachen sollen, so die Bundesanwaltschaft.

Der Anwalt des 25-jĂ€hrigen Mannes, der die Pakete in Köln aufgab, wies die VorwĂŒrfe der Bundesanwaltschaft am ersten Prozesstag in einer ErklĂ€rung zurĂŒck. Es gebe keine Beweise, dass sein Mandant von SabotageplĂ€nen gewusst habe. 

Die AnwĂ€lte der anderen beiden MĂ€nner Ă€ußerten sich nicht zu den VorwĂŒrfen. Auch die drei Angeklagten selbst machten zum Prozessauftakt keine Angaben zur Sache.

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