"Es braucht ein abgestimmtes Gesamtkonzept mit einer Vielzahl an EinzelmaĂnahmen", sagte er dem "Handelsblatt".
Dazu gehörten etwa ZurĂŒckweisungen an nationalen wie europĂ€ischen Grenzen, eine BeschrĂ€nkung des Familiennachzugs, mehr sichere Herkunftsstaaten sowie verstĂ€rkte Abschiebungen von abgelehnten Asylbewerbern, unter anderem nach Syrien und Afghanistan. Haseloff warb auĂerdem fĂŒr die schnelle EinfĂŒhrung einer Bezahlkarte fĂŒr Asylbewerber und die Absenkung von Sozialleistungen.
Der CDU-Innenpolitiker Alexander Throm setzt unterdessen auf kurzfristig wirkende MaĂnahmen wie ZurĂŒckweisungen an den Binnengrenzen.
"Deutschland darf nicht Zielland Nummer eins fĂŒr FlĂŒchtlinge aus der ganzen Welt bleiben", sagte er dem "Handelsblatt". Scharfe Kritik ĂŒbte der Bundestagsabgeordnete an europĂ€ischen Gerichten wie dem EuropĂ€ischen Gerichtshofs fĂŒr Menschenrechte (EGMR) und dem EuropĂ€ischen Gerichtshof (EuGH).
Anlass ist ein Vorstoà des sÀchsischen MinisterprÀsidenten Michael Kretschmer (CDU). Dieser hatte eine Neuausrichtung des Grundrechts auf Asyl vorgeschlagen, um die Zuwanderung zu begrenzen.
Throm sagte, das Problem bei der Reduzierung der Zuzugszahlen sei nicht das deutsche Asyl-Grundrecht, es seien "die ausufernden EU-Regeln und die Auslegung durch die Gerichte". Durch ihre ĂŒberzogenen Entscheidungen "machen sie sich zum TotengrĂ€ber fĂŒr das Individualrecht auf Asyl". Es werde Zeit, dass die Gerichte sich dessen bewusst werden.
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