Kretschmer, Finanzpaket

Kretschmer lobt Finanzpaket und fordert weitergehende Reformen

10.03.2025 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Sachsens MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer (CDU) hat das geplante milliardenschwere Finanzpaket von Union und SPD begrĂŒĂŸt, zugleich aber weitergehende Reformen gefordert.

Michael Kretschmer am 07.03.2025 - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Deutschland ist in einer schwierigen Situation. Wir mĂŒssen uns stabil aufstellen. Deswegen bin ich froh, dass eine faire Verteilung gefunden wurde", sagte Kretschmer der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe).

Es sei vollkommen klar: "Diese Infrastrukturinvestitionen sind nur dann sinnvoll, wenn vorher die Wachstumsbremsen gelöst werden. Wir brauchen ein Planungsbeschleunigungsrecht. Wir brauchen einen Wegfall von Verbandsklagerechten. Es muss schneller gehen, dass in diesem Land investiert wird", so der CDU-Politiker. Die Wachstumsbremsen, die "durch eine falsche Wirtschaftspolitik in den vergangenen drei Jahren mutwillig" angelegt worden seien, mĂŒssten gelöst werden. "Es muss darum gehen, dass sich dieses Land schnell erholt, technologieoffen ist, dass wir in die Eisenbahnen, dass wir in die Straßen, dass wir in die Digitalisierung investieren und dass Energie kein knappes, teures Gut ist. Nur dann wird Deutschland ein starkes Land sein. Und all das ist jetzt möglich", so Kretschmer weiter. Ähnlich Ă€ußerte sich auch Hessens MinisterprĂ€sident Boris Rhein (CDU). "Wir leben weltpolitisch in einer komplett neuen Lage. Anders als in den vergangenen Jahrzehnten können wir nicht mehr selbstverstĂ€ndlich auf die militĂ€rische Hilfe der Vereinigten Staaten setzen. Wir mĂŒssen Deutschland auf allen Ebenen stĂ€rker und souverĂ€ner machen", sagte Rhein der "Rheinischen Post". Darin seien sich alle Parteien der Mitte einig. "Wir schauen uns bei der MinisterprĂ€sidentenkonferenz am Mittwoch in Berlin sehr genau an, was die Einigung zwischen Union und SPD fĂŒr die LĂ€nder bedeutet. Wenn es einen klaren Plan gibt, Deutschland verteidigungs- und wirtschaftspolitisch zu stĂ€rken, und der Bundestag zu einer Einigung kommt, wird Hessen dem Vorhaben im Bundesrat zustimmen", so der CDU-Politiker. Mehr SpielrĂ€ume durch ein geĂ€ndertes Grundgesetz dĂŒrften bei Bund und LĂ€ndern allerdings nicht dazu fĂŒhren, dass notwendige Strukturreformen nicht angegangen und bei den Staatsausgaben keine PrioritĂ€ten gesetzt wĂŒrden. "Es geht darum, in einer weltpolitisch außergewöhnlich schwierigen Zeit gemeinsam Verantwortung zu ĂŒbernehmen", so Rhein weiter.

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