SoVD, Bundestag

SoVD: Neuer Bundestag muss soziale Sicherheit zur PrioritÀt machen

24.03.2025 - 17:25:30

Berlin - Zur konstituierenden Sitzung des neu gewĂ€hlten Bundestages am 25. MĂ€rz gratuliert der Sozialverband Deutschland (SoVD) den neuen und wiedergewĂ€hlten Abgeordneten der demokratischen Parteien und richtet zugleich einen eindringlichen Appell an das Parlament: Der neue Bundestag muss die soziale Sicherheit ins Zentrum der Politik rĂŒcken.

"Angesichts der wachsenden gesellschaftlichen Spaltung darf beim Sozialen nicht gespart werden", erklĂ€rt die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier. "Gerade vor dem Hintergrund der politischen Polarisierung und erstarkender RĂ€nder ist eine Politik gefragt, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stĂ€rkt und allen Menschen Sicherheit gibt." In der Debatte um die kĂŒnftige HaushaltsfĂŒhrung war zuletzt immer wieder die Rede davon, dass nach dem milliardenschweren Investitionspaket ein harter Sparkurs bevorstehen könnte. Der SoVD warnt eindringlich davor, dabei den Rotstift ausgerechnet im sozialen Bereich anzusetzen. Die Herausforderungen, vor denen Deutschland steht, sind groß: soziale Ungleichheit, ein hohes Armutsrisiko, wachsende Wohnungsnot, Pflegenotstand und die drohende Überlastung der sozialen Sicherungssysteme.

Der SoVD fordert deshalb eine gerechtere Steuerpolitik, die starke Schultern mehr in die Pflicht nimmt, und eine nachhaltige Reform der Schuldenbremse. Engelmeier betont: "Angesichts wachsender gesellschaftlicher Spaltung darf im Sozialen nicht gespart werden." Diese Haltung mĂŒsse sich auch in konkreten Vorhaben niederschlagen. Dazu gehören die Stabilisierung und Anhebung des Rentenniveaus, eine effektive ArmutsbekĂ€mpfung sowie eine zukunftsfeste und solidarische Gestaltung der Pflege- und Gesundheitsversorgung. Der SoVD ruft den neuen Bundestag dazu auf, das Vertrauen der Menschen in die HandlungsfĂ€higkeit des Sozialstaates zu stĂ€rken. "Eine solidarische Gesellschaft braucht einen starken Sozialstaat. DafĂŒr setzen wir uns ein. Jetzt liegt es an den Abgeordneten, die Weichen dafĂŒr zu stellen", so Engelmeier.

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