Klingbeil, StraftÀter

Klingbeil will StraftÀter nach Syrien abschieben

30.12.2024 - 11:02:38 | dts-nachrichtenagentur.de

SPD-Chef Lars Klingbeil spricht sich dafĂŒr aus, Abschiebungen nach Syrien nach dem Sturz des Assad-Regimes wieder aufzunehmen.

Lars Klingbeil (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Lars Klingbeil (Archiv) - Bild: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Ich finde es richtig, StraftÀter auch in LÀnder wie Afghanistan und Syrien abzuschieben", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Wer straffÀllig wird, verliert sein Recht, in unserem Land zu bleiben."

Aber die allermeisten Migranten hĂ€tten mit Straftaten nichts zu tun. Klingbeil kritisierte Versuche, geflĂŒchtete Syrer generell zur RĂŒckkehr zu drĂ€ngen. "Es gibt GeflĂŒchtete, die sich nichts sehnlicher wĂŒnschen, als zurĂŒckzugehen und beim Wiederaufbau ihres Landes zu helfen. Diese Menschen sollten wir unterstĂŒtzen", sagte er. "Andere, und das sind sehr viele, sind Teil unserer Gesellschaft geworden und helfen mit, dass Deutschland ein starkes Land bleibt." Der Parteivorsitzende verwies darauf, dass 6.000 Ärzte aus Syrien in Deutschland arbeiteten. "Nicht auszudenken, wenn sie morgen unsere Arztpraxen und KrankenhĂ€user verließen." Klingbeil nannte es "beschĂ€mend, dass einigen CDU-Politikern nach dem Sturz eines grausamen Diktators als erstes die Frage einfĂ€llt: Wann verlassen die Syrer endlich Deutschland?". Er riet dazu, genau zu beobachten, wie sich die Lage in Syrien nach dem Sturz von Baschar al-Assad entwickele.

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