ThĂŒringens Innenminister Maier rĂ€umt VersĂ€umnisse ein
16.11.2025 - 00:00:00Man habe auch geglaubt, dass Juden ihren Glauben leben könnten, ohne stĂ€ndig mit dem Vorgehen der israelischen Regierung konfrontiert zu werden. Maier weiter: "Es war eine Mischung aus Optimismus - zu wenig Ressourcen und ja, auch etwas mehr Intoleranz wĂ€re gut gewesen." FĂŒr die Innenministerkonferenz Anfang Dezember kĂŒndigte der SPD-Politiker konsequentere MaĂnahmen gegen Antisemitismus an. "Wir werden bei der nĂ€chsten Innenministerkonferenz Anfang Dezember im Bremen darĂŒber beraten, wie wir noch konsequenter gegen den grassierenden Antisemitismus vorgehen können", sagte Maier. "Der Rechtsstaat muss hart durchgreifen." Hass und Hetze gegen Juden im Netz und auf der StraĂe mĂŒssten schnellstmöglich verfolgt und geahndet werden, forderte Maier. "AuslĂ€ndischen StraftĂ€tern muss klar sein, dass antisemitische Hetze keine Lappalie ist, sondern dadurch die sofortige Abschiebung droht", fĂŒgte Maier hinzu. "Und ich werde einen Antrag einbringen, dass ein klares und unmissverstĂ€ndliches Bekenntnis zum Existenzrecht des Staates Israel bundesweit Bedingung fĂŒr die EinbĂŒrgerung wird."


