Elf BundeslÀnder gegen Böllerverbot
10.01.2025 - 12:00:00Niedersachsen teilte zudem mit, zum Jahreswechsel 2024/25 habe es weniger EinsĂ€tze gegeben als im Vorjahr. Bayern gab an, dass mehr Verletzungen durch illegales Feuerwerk registriert wurden, dem wolle man mit strengeren Grenzkontrollen beikommen. Bremen und Berlin, die beiden BefĂŒrworter eines Verbots, begrĂŒnden ihre Position auch mit Verletztenzahlen. Allein in Berlin kamen zum Jahreswechsel mehr als 360 Menschen durch Feuerwerk zu Schaden. Ein generelles Böllerverbot ist Sache des Bundes, Kommunen dĂŒrfen Feuerwerk zwar örtlich verbieten, aber nur eingeschrĂ€nkt. Die Berliner Senatorin Iris Spranger (SPD) schlĂ€gt "Pyroerlaubniszonen" vor, also zentrale Orte, wo Böllern ausnahmsweise erlaubt ist. Das zustĂ€ndige Ministerium in Schleswig-Holstein teilte mit, die Hausspitze sei dafĂŒr, die Auffassungen in der Landesregierung aber unterschiedlich. Mecklenburg-Vorpommern will die "kommenden Diskussionen" abwarten. Hamburgs Innenbehörde fordert eine "bundesweit einheitliche Lösung".


