USA verhÀngen neue Sanktionen gegen den Iran
08.06.2025 - 14:29:28Die StrafmaĂnahmen gelten fĂŒr mehr als 30 Personen und Firmen, denen die US-Regierung GeldwĂ€sche in Höhe von mehreren Milliarden Dollar vorwirft.
Teheran nutze das nun mit Sanktionen belegte Netzwerk, um Sanktionen zu umgehen, seine Einnahmen aus ĂlverkĂ€ufen zu vertuschen und mit diesen sein Atom- und Raketenprogramm sowie die UnterstĂŒtzung fĂŒr regionale Milizen zu finanzieren, erklĂ€rte das US-Finanzministerium. Es handle sich um ein System aus "Schattenbanken", die sich Scheinfirmen in Hongkong oder den Vereinigten Arabischen Emiraten bedienten.
Trump droht mit MilitÀrschlÀgen
Aufgrund der neuen Sanktionen wird etwaiger Besitz der betroffenen Personen und Firmen in den USA eingefroren. Zudem dĂŒrfen US-BĂŒrger keine GeschĂ€fte mehr mit ihnen machen. Durch die Sanktionen wird es fĂŒr die Betroffenen auch deutlich komplizierter, international GeschĂ€fte zu tĂ€tigen - insbesondere, wenn es dabei auch um Transaktionen in US-Dollar geht.
Die USA und der Iran verhandeln aktuell ĂŒber die Zukunft des Atomprogramms der Islamischen Republik. US-PrĂ€sident Donald Trump will verhindern, dass der Iran Atomwaffen entwickelt. Die FĂŒhrung in Teheran bestreitet, dies ĂŒberhaupt anzustreben - und beharrt darauf, dass Atomenergie fĂŒr zivile Zwecke genutzt werden solle. Der Oman vermittelt bei den Verhandlungen.
US-PrĂ€sident Donald Trump hat dem Iran fĂŒr den Fall eines Scheiterns der GesprĂ€che bereits mehrfach mit MilitĂ€rschlĂ€gen gedroht.

