Bundesliga, Deutschland

FC Bayern deklassiert VfB - Augsburg siegt nach Wagner-Aus

06.12.2025 - 17:38:39 | dpa.de

Trotz kleiner Rotation sind die Münchner auch von Südrivale Stuttgart nicht zu stoppen und feiern am Ende einen Kantersieg. In Augsburg und Wolfsburg holen zwei Interimstrainer die ersten Siege.

  • Wolfsburg holt den ersten Heimsieg nach fast elf Monaten. - Bild: Swen Pförtner/dpa
    Wolfsburg holt den ersten Heimsieg nach fast elf Monaten. - Bild: Swen Pförtner/dpa
  • Hatte gut lachen: Augsburgs Interimstrainer Manuel Baum - Bild: Harry Langer/dpa
    Hatte gut lachen: Augsburgs Interimstrainer Manuel Baum - Bild: Harry Langer/dpa
  • Heidenheims Trainer Frank Schmidt - Bild: Jan-Philipp Strobel/dpa
    Heidenheims Trainer Frank Schmidt - Bild: Jan-Philipp Strobel/dpa
  • Konrad Laimer trifft zur Münchner Führung. - Bild: Tom Weller/dpa
    Konrad Laimer trifft zur Münchner Führung. - Bild: Tom Weller/dpa
Wolfsburg holt den ersten Heimsieg nach fast elf Monaten. - Bild: Swen Pförtner/dpa Hatte gut lachen: Augsburgs Interimstrainer Manuel Baum - Bild: Harry Langer/dpa Heidenheims Trainer Frank Schmidt - Bild: Jan-Philipp Strobel/dpa Konrad Laimer trifft zur Münchner Führung. - Bild: Tom Weller/dpa

Der FC Bayern ist nach einer weiteren Gala-Vorstellung in der Fußball-Bundesliga nicht zu stoppen. Die Münchner deklassierten auswärts im Südklassiker den VfB Stuttgart mit 5:0 (1:0) und feierten bereits den zwölften Sieg am 13. Spieltag. Verfolger RB Leipzig konnte mit einem ebenso überzeugenden 6:0 (2:0) gegen Eintracht Frankfurt den Rückstand von acht Punkten aber halten. 

Ex-Meister Bayer Leverkusen ist als Tabellenvierter dagegen schon 14 Zähler im Hintertreffen. Beim FC Augsburg, der nach der Trennung von Sandro Wagner unter Interimstrainer Manuel Baum einen deutlichen Formanstieg zeigte, verlor die Werkself 0:2 (0:2). 

Auch der VfL Wolfsburg landete im dritten Spiel unter Interimstrainer Daniel Bauer den ersten Sieg. Das 3:1 (2:0) gegen den 1. FC Union Berlin war zugleich der erste Heimsieg der Niedersachsen seit dem 5:1 gegen Borussia Mönchengladbach am 14. Januar.

St. Pauli stoppt Pleitenserie

Der FC St. Pauli hat nach dem Pokal-Coup in Gladbach die Niederlagenserie in der Bundesliga gestoppt. Mit dem 1:1 (0:0) beim 1. FC Köln gab es den ersten Punktgewinn nach neun Pleiten in Serie. Die Hamburger bleiben aber Vorletzter, weil der 1. FC Heidenheim mit dem 2:1 (0:1) gegen SC Freiburg den zweiten Sieg in Serie landete. Schlusslicht ist weiter der FSV Mainz 05, der am Freitag gegen Gladbach 0:1 verlor.

In Stuttgart verzichtete Vincent Kompany in seiner Startformation auf Keeper Manuel Neuer und Torjäger Harry Kane. Das Toreschießen übernahm zunächst der Österreicher Konrad Laimer (11.). Der eingewechselte Kane mit einem Dreierpack (66., 82./Handelfmeter und 88.) sowie Josip Stanisic (78.) sorgten aber für klare Verhältnisse. Zudem sah der Stuttgarter Lorenz Assignon wegen Handspiels die Rote Karte (81.).

Deutlich fiel auch der Leipziger Sieg aus. Conrad Harder (5.), Christoph Baumgartner (31.), dreimal Yan Diomande (47./55./65.) und David Raum per Handelfmeter (62.) schossen den sechsten Heimsieg in dieser Saison heraus.

Augsburg wie ausgewechselt

Beim FCA brachte Interimscoach Baum, der bereits von 2016 bis 2019 Trainer des schwäbischen Bundesligisten war, neuen Schwung. Dimitrios Giannoulis (6.) und Anton Kade (28.) trafen gegen die Leverkusener, die zuvor sieben ihrer letzten acht Auswärtsspiele in Bundesliga, Pokal oder Königsklasse gewonnen hatten. 

Aufatmen konnte auch Wolfsburg. Patrick Wimmer (10.), Mohammed Amoura (30.) und Lovro Majer (59.) sorgten für das seltene Erfolgserlebnis der kriselnden Wölfe, die sich vor einigen Wochen von Trainer Paul Simonis und Sportdirektor Sebastian Schindzielorz getrennt hatten. Das Berliner Tor von Stanley Nsoki (68.) war zu wenig für die Gäste, die durch Leopold Querfeld noch einen Foulelfmeter vergaben (90.+1).

Bei Köln machte mal wieder Jungstar Said El Mala mit seinem sechsten Saisontor (51.) zunächst den Unterschied, ehe St. Pauli in allerletzter Sekunde durch Ricky-Jade Jones zurückschlug (90.+4). 

Auch Heidenheim feierte ein Last-Minute-Tor. Stefan Schimmer traf in der Nachspielzeit zum Sieg (90.+2). Zuvor hatte Patrick Mainka für die Gastgeber getroffen (59.), nachdem Freiburg durch Johan Manzambi (40.) in Führung gegangen war.

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