Rekordhoch, Rentenzahlungen

Rekordhoch bei freiwilligen Rentenzahlungen

03.04.2024 - 18:47:32 | dpa.de

Versicherte haben 2022 zum Ausgleich von Rentenminderungen so viel freiwillig in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt wie nie zuvor.

Die entsprechenden Beitragseinnahmen stiegen binnen eines Jahres von rund 750 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro, wie die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag zeigt. Sie lag der Deutschen Presse-Agentur vor, Ippen.Media berichtete zuerst darĂŒber.

Der Linken-Rentenexperte Matthias W. Birkwald, der die Anfrage gestellt hatte, sieht die Entwicklung in schwachen ErtrĂ€gen bei Riester- und Ă€hnlichen VertrĂ€gen begrĂŒndet. Denn freiwillige BeitrĂ€ge sind fĂŒr Pflichtversicherte in der Rentenversicherung nur begrenzt möglich, etwa zum Ausgleich von AbschlĂ€gen bei vorzeitigem Rentenbeginn. Angesichts schlechter Renditen bei Riester und Co stagnierten dort die VertrĂ€ge und die Menschen griffen auf die Möglichkeiten in der gesetzlichen Rente zurĂŒck.

Birkwald sagte: "Die Riester-Rente ist gescheitert." Die Menschen "stimmen mit den FĂŒĂŸen ab". Das Vertrauen der Menschen liege bei der Deutschen Rentenversicherung. "Dieses Vertrauen darf von der Ampel nicht verspielt werden, in dem sie jetzt völlig unnötig den Menschen ĂŒberhaupt nichts nutzende 200 Milliarden Euro spekulativ am Aktienmarkt anlegt", sagte Birkwald. Die Regierung will mit solchen Anlagen mit Bundesmitteln fĂŒr ErtrĂ€ge zugunsten der Rentenkasse sorgen. Angesichts dieser PlĂ€ne mahnte der Linken-Politiker: "Mit der Rente darf man nicht spekulieren."

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