VerbÀnde, Druck

VerbĂ€nde erhöhen Druck auf Regierung fĂŒr mehr Bauförderung

11.04.2024 - 07:36:15 | dts-nachrichtenagentur.de

Vor dem 15. Wohnungsbau-Tag am Donnerstag haben mehrere VerbÀnde den Druck auf die Bundesregierung erhöht, mehr Anstrengungen bei der Bauförderung zu unternehmen.

Baustelle (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Baustelle (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Einige Politiker reden bereits von Signalen einer Belebung des Wohnungsbaus, dabei ist die Talfahrt noch im vollen Gang", sagte Tim-Oliver MĂŒller, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, der "Rheinischen Post". "Die Genehmigungen und Baufertigstellungen gehen im dritten Jahr drastisch zurĂŒck, die GeschĂ€ftserwartungen sind auf einem historischen Tiefpunkt und der Preiskampf um neue AuftrĂ€ge nimmt teils unwirtschaftliche ZĂŒge an." Ein halbes Jahr nach dem Kanzlergipfel seien die beschlossenen Maßnahmen nach wie vor nicht umgesetzt, wĂŒrden auf Landesebene verschleppt oder in der Bundespolitik blockiert, etwa die Novelle des Baugesetzbuches. "Die Bundesbauministerin betont deshalb zu Recht, dass der Wohnungsbau vor allem auch Sozialpolitik ist, fĂŒr die Mitte der Gesellschaft, fĂŒr FachkrĂ€fteeinwanderung und fĂŒr eine stabile Perspektive der Bauwirtschaft", sagte MĂŒller.

"DafĂŒr braucht es temporĂ€r staatliche Förderung und mittelfristig eine Entschlackung von Vorschriften, BĂŒrokratie und Anforderungen an unsere GebĂ€ude", so der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer der Bauindustrie. Der PrĂ€sident des EigentĂŒmerverbandes Haus und Grund, Kai Warnecke, forderte unterdessen mehr Anreize zum Wohnungsbau: "Die Bundesregierung muss gemeinsam mit den LĂ€ndern und Kommunen endlich dafĂŒr die Rahmenbedingung verbessern. Bauen muss einfacher und gĂŒnstiger werden", sagte er. "Um den FlĂ€chenverbrauch zu minimieren, mĂŒssen auch die Potenziale beim Dachgeschossausbau und bei Aufstockungen viel besser genutzt werden. Zudem muss die Grunderwerbsteuer flĂ€chendeckend deutlich reduziert werden und fĂŒr den Ersterwerb gĂ€nzlich entfallen", forderte Warnecke.

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